»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
0:00
|
6:57
Im Wartezimmer meines Hautarztes blickt auf einem Plakat eine Giraffe von oben herab auf die Wartenden. »Die meisten Flecken sind harmlos; welche nicht, sagt ihnen ihr Haus- oder Hautarzt«, lautet die Bildunterschrift. Damit verbunden ist der Hinweis auf sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen.
Spontan denke ich an den Propheten Jeremia aus dem Alten Testament und daran, was er durch ein Bild verdeutlichen will. Nicht eine Giraffe steht ihm dabei vor Augen, sondern ein Leopard mit seinen Flecken. Jeremia muss den Bewohnern Jerusalems die Strafe Gottes ankündigen und fragt: »Kann ein Leopard seine Flecken ändern?« (siehe Tagesvers). Die klare Antwort: nein. Flecken gehören unabänderlich zu einem Leoparden dazu und können nicht abgestreift werden. Genauso wenig können die hier angesprochenen Bewohner von Jerusalem von sich aus Gutes tun – weil sie an ihr böses Tun und an die Sünde gewöhnt sind. Was übrigens für alle Menschen gilt. Dabei gehört die Sünde ursprünglich nicht zum Wesen des Menschen. Erst nachdem Satan die Menschen zur Sünde verführt hat, haben sie sich daran gewöhnt, Böses zu tun. Seitdem gehört die Sünde zum Menschen wie die Flecken zum Leoparden.
Doch im Gegensatz zu den Tieren kann jeder Mensch die Flecken seiner Sünde loswerden. Das, woran die Menschen sich gewöhnt haben, kann abgestreift werden. Dazu sandte Gott seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde. Er nahm am Kreuz von Golgatha die Strafe für unser böses Tun, für unsere Sünden auf sich. Denn Jesus war ohne jede Sünde, was ihn dazu befähigte, für unsere Schuld und Sünde zu sterben. Jeder, der das glauben kann und den Tod von Jesus für sich in Anspruch nimmt, hat ewiges Leben und kommt nicht in das Gericht Gottes.
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
SPEAKER_01
Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CFV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.
SPEAKER_00
Donnerstag, 5. November. Kann ein Afrikaner seine Hautfarbe wechseln oder ein Leopard sein geflecktes Fell? Genauso wenig könnt ihr auf einmal Gutes tun, nachdem ihr doch immer nur Böses getan habt. Jeremia 13, Vers 23. Nicht zu ändern. Oder doch? Blickt auf einem Plakat eine Giraffe von oben herab auf die Wartenden. Die meisten Flecken sind harmlos. Welche nicht, sagt ihnen Ihr Haus oder Hautarzt, lautet die Bildunterschrift. Damit verbunden ist der Hinweis auf sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen. Spontan denke ich an den Propheten Jeremia aus dem Alten Testament und daran, was er durch ein Bild verdeutlichen will. Nicht eine Giraffe steht ihm dabei vor Augen, sondern ein Leopard mit seinen Flecken. Jeremia muss den Bewohnern Jerusalems die Strafe Gottes ankündigen und fragt Kann ein Leopard seine Flecken ändern? Siehe Tagesvers. Die klare Antwort Nein. Flecken gehören unabänderlich zu einem Leoparden dazu und können nicht abgestreift werden. Genauso wenig können die hier angesprochenen Bewohner von Jerusalem von sich aus Gutes tun, weil sie an ihr Böses Tun und an die Sünde gewöhnt sind. Was übrigens für alle Menschen gilt. Dabei gehört die Sünde ursprünglich nicht zum Wesen des Menschen. Erst nachdem Satan die Menschen zur Sünde verführt hat, haben sie sich daran gewöhnt, Böses zu tun. Seitdem gehört die Sünde zum Menschen wie die Flecken zum Leoparden. Doch im Gegensatz zu den Tieren kann jeder Mensch die Flecken seiner Sünde loswerden. Das, woran die Menschen sich gewöhnt haben, kann abgestreift werden. Dazu sandte Gott seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde. Er nahm am Kreuz von Golgatha die Strafe für unser böses Tun, für unsere Sünden auf sich. Denn Jesus war ohne jede Sünde, was ihn dazu befähigte, für unsere Schuld und Sünde zu sterben. Jeder, der das glauben kann und den Tod von Jesus für sich in Anspruch nimmt, hat ewiges Leben und kommt nicht in das Gericht Gottes. Die Frage zum Nachdenken. Wo treten bei ihnen die Flecken der Sünde offen zu Tage? Der Tipp fürs Leben. Menschen mögen sich daran gewöhnen, ein heiliger und gerechter Gott jedoch nie. Die tägliche Bibellese. 1. Mose 3, Verse 1 bis 19. Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die der Herr Gott gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau Hat Gott wirklich gesagt, von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen? Da sagte die Frau zur Schlange Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir, aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt, Ihr sollt nicht davon essen, und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt. Da sagte die Schlange zur Frau Keineswegs werdet ihr sterben. Sondern Gott weiß, daß an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden, und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses. Und die Frau sah, daß der Baum gut zur Nahrung, und daß er eine Lust für die Augen, und daß der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben. Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß. Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, daß sie nackt waren, und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. Und sie hörten die Stimme des Herrn Gottes, der im Garten wandelte, bei der Kühle des Tages. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht des Herrn Gottes, mitten zwischen den Bäumen des Gartens. Und der Herr Gott rief den Menschen und sprach zu ihm Wo bist du? Da sagte er, Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich. Und er sprach Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen? Da sagte der Mensch, Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß. Und der Herr Gott sprach zur Frau Was hast du da getan? Und die Frau sagte: Die Schlange hat mich getäuscht, da aß ich. Und der Herr Gott sprach zur Schlange, Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens. Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Verse zermalmen. Zu der Frau sprach er Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären. Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen. Und zu Adam sprach er Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe, du sollst nicht davon essen, so sei der Erdboden deinetwegen verflucht. Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens, und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.