»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
0:00
|
9:02
Von August bis Oktober 2024 konnte man in Luzern mit einem KI-Jesus reden, nämlich in der katholischen Peterskapelle. Das bislang Unmögliche macht die Künstliche Intelligenz möglich. In einem kleinen Raum konnte man gegenüber dem KI-Jesus Platz nehmen und sich von Angesicht zu Angesicht mit ihm unterhalten. Ein Kommentar in der Berichterstattung lautete: »Vielleicht kann so ein heiliger Moment erschaffen werden.« Bei dieser Aussage kam ich ins Nachdenken: Ist Jesus tatsächlich (Teil) eine(r) Maschine? Ist er auf diese Weise immer abrufbar bzw. verfügbar? Außerdem: Kann man Jesus programmieren?
Wenn wir uns Jesu Verhalten und Aussagen über sich selbst im Neuen Testament der Bibel ansehen, entdecken wir vor allem Folgendes: Jesus Christus ist nicht nur Mensch, sondern zugleich Gott. Er ist der Baumeister der Schöpfung und damit viel größer als wir Geschöpfe und unsere Erzeugnisse – einschließlich KI. Diesem echten Jesus Christus konnte und kann man tatsächlich begegnen (und das nicht nur in Luzern zwischen August und Oktober 2024). Er macht sich nahbar, ergreift die Initiative und sucht aktiv die Begegnung mit den Menschen.
Im Alten Testament durfte bereits Mose erleben, dass Gott mit ihm von Angesicht zu Angesicht redete (siehe Tagesvers). Damit stellte er allerdings eine einzigartige Ausnahme dar. Doch durch Jesu Kommen auf die Erde und seinen Opfertod am Kreuz kann jeder Gott begegnen, der an ihn glaubt: »Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist« (Hebräer 11,6). Man kann also Gott nahen, muss aber glauben, dass er wirklich da ist. – Wäre so eine Reaktion und Haltung gegenüber einem KI-Jesus möglich bzw. sinnvoll?
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
SPEAKER_01
Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CFV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.
SPEAKER_00
Dienstag, 27. Oktober. Welttag des audiovisuellen Erbes. Und der Herr redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet. 2. Mose 33, Vers 11. Mit einem KI Jesus sprechen. Von August bis Oktober 2024 konnte man in Luzern mit einem KI Jesus reden, nämlich in der katholischen Peterskapelle. Das bislang Unmögliche macht die künstliche Intelligenz möglich? In einem kleinen Raum konnte man gegenüber dem KI Jesus Platz nehmen und sich von Angesicht zu Angesicht mit ihm unterhalten. Ein Kommentar in der Berichterstattung lautete: Vielleicht kann so ein heiliger Moment erschaffen werden. Bei dieser Aussage kam ich ins Nachdenken. Ist Jesus tatsächlich Teil einer Maschine? Ist Jesus tatsächlich eine Maschine? Ist er auf diese Weise immer abrufbar bzw. verfügbar? Außerdem kann man Jesus programmieren? Wenn wir uns Jesu verhalten und Aussagen über sich selbst im Neuen Testament der Bibel ansehen, entdecken wir vor allem Folgendes. Jesus Christus ist nicht nur Mensch, sondern zugleich Gott. Er ist der Baumeister der Schöpfung und damit viel größer als wir Geschöpfe und unsere Erzeugnisse, einschließlich KI. Diesem echten Jesus Christus konnte und kann man tatsächlich begegnen, und das nicht nur in Luzern zwischen August und Oktober 2024. Er macht sich nahbar, er greift die Initiative und sucht aktiv die Begegnung mit den Menschen. Im Alten Testament durfte bereits Mose erleben, dass Gott mit ihm von Angesicht zu Angesicht redete, siehe Tagesvers. Damit stellte er allerdings eine einzigartige Ausnahme dar. Doch durch Jesu kommen auf die Erde und seinen Opfertod am Kreuz, kann jeder Gott begegnen, der an ihn glaubt. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen, denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist. Hebräer 11, Vers 6 Man kann also Gott nahen, muß aber glauben, dass er wirklich da ist. Wäre so eine Reaktion und Haltung gegenüber einem K.I. Jesus möglich, beziehungsweise sinnvoll? Die Frage zum Nachdenken. Was beeindruckt Sie mehr? Der K.I. Jesus oder der echte, lebendige Sohn Gottes? Der Tipp fürs Leben. Dieser Sohn Gottes sucht sie, lassen Sie sich finden. Die tägliche Bibellese. Johannes 9. Und als er vorüberging, sah er einen Menschen blind von Geburt. Und seine Jünger fragten ihn und sagten, Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde? Jesus antwortete, weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart werden. Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er dies gesagt hatte, spieh er auf die Erde und bereitete einen Teig aus dem Speichel und strich den Teig auf seine Augen. Und er sprach zu ihm Geh hin, wasche dich in dem Teich Siloa, was übersetzt wird, gesandter. Da ging er hin und wusch sich und kam sehend. Die Nachbarn nun und die, die ihn früher gesehen hatten, daß er ein Bettler war, sprachen Ist dieser nicht der, der da saß und bettelte? Einige sagten, Er ist es, andere sagten, Nein, sondern er ist ihm ähnlich. Er sagte, Ich bin es. Sie sprachen nun zu ihm Wie sind denn deine Augen geöffnet worden? Er antwortete: Der Mensch, der Jesus heißt, bereitete einen Teig und salbte meine Augen damit und sprach zu mir Geh hin nach Siloa und wasche dich. Als ich aber hinging und mich wusch, wurde ich sehend. Da sprachen sie zu ihm Wo ist jener? Er sagt, Ich weiß es nicht. Sie führten ihn, den einst Blinden, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat, als Jesus den Teig bereitete und seine Augen öffnete. Nun fragten ihn wieder auch die Pharisäer, wie er sehend geworden sei. Er sprach zu ihnen Er legte Teig auf meine Augen, und ich wussch mich, und ich sehe. Da sprachen einige von den Pharisäern: Dieser Mann ist nicht von Gott, denn er hält den Sabbat nicht. Andere sagten, Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es war Zwiespalt unter ihnen. Sie sagen nun wieder zu dem Blinden, Was sagst du von ihm, weil er deine Augen geöffnet hat? Er aber sprach Er ist ein Prophet. Es glaubten nun die Juden nicht von ihm, dass er blind war und sehend geworden, bis sie die Eltern dessen riefen, der sehend geworden war. Und sie fragten sie und sprachen Ist dieser euer Sohn, von dem ihr sagt, dass er blind geboren wurde? Wie sieht er denn jetzt? Seine Eltern antworteten und sprachen: Wir wissen, dass dieser unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. Wie er aber jetzt sieht, wissen wir nicht, oder wer seine Augen geöffnet hat, wissen wir nicht. Fragt ihn Er ist mündig, er wird selbst über sich reden. Dies sagten seine Eltern, weil sie die Juden fürchteten, denn die Juden waren schon übereingekommen, daß, wenn jemand ihn als Christus bekennen würde, er aus der Synagoge ausgeschlossen werden sollte. Deswegen sagten seine Eltern, Er ist mündig, fragt ihn. Sie riefen nun zum zweiten Mal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm Gib Gott die Ehre, wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. Da antwortete er: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Einst weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehe. Und sie sprachen wieder zu ihm Was hat er dir getan? Wie öffnete er deine Augen? Er antwortete ihnen, Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt nicht gehört. Warum wollt ihr es nochmals hören? Wollt ihr etwa auch seine Jünger werden? Sie schmähten ihn und sprachen Du bist sein Jünger, wir aber sind Moses Jünger. Wir wissen, dass Gott zu Mose geredet hat, von diesem aber wissen wir nicht, woher er ist. Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: Hierbei ist es doch erstaunlich, dass ihr nicht wisst, woher er ist, und er hat doch meine Augen geöffnet. Wir wissen, dass Gott Sünder nicht hört, sondern wenn jemand Gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er. Von Anbeginn hat man nicht gehört, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet habe. Wenn dieser nicht von Gott wäre, so könnte er nichts tun. Sie antworteten und sprachen zu ihm Du bist ganz in Sünden geboren, und du lehrst uns. Und sie warfen ihn hinaus. Jesus hörte, dass sie ihn hinausgeworfen hatten, und als er ihn fand, sprach erlaubst du an den Sohn des Menschen? Er antwortete und sprach, Und wer ist es, Herr, dass ich an ihn glaube? Jesus sprach zu ihm Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es. Er aber sprach: Ich glaube, Herr, und erwarf sich vor ihm nieder. Und Jesus sprach: Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden. Einige von den Pharisäern, die bei ihm waren, hörten dies und sprachen zu ihm: Sind denn auch wir blind? Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wäret, so hättet ihr keine Sünde. Nun aber sagt ihr, Wir sehen, daher bleibt eure Sünde.