Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Leben ist mehr
Endlich lebendig
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Unter diesem Motto stand der Tag des Friedhofs 2025. Dieser Aktionstag wurde 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner ins Leben gerufen. Dabei soll die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung, Erholungs- und Lebensraum den Menschen wieder näher gebracht werden. Auch die Tabus im Umgang mit Tod und Trauer sollen verschwinden.
»Endlich lebendig«, das bringt mich ins Nachdenken. »Endlich« verstehe ich ja noch, aber was hat ein Friedhof mit »lebendig« zu tun? Doch Jesus hat genau denselben Zusammenhang hergestellt. Sein Freund Lazarus war gestorben und in eine Gruft gelegt worden. Vorher hatten seine Schwestern Jesus rufen lassen. Vielleicht konnte Jesus den Tod noch verhindern? Doch der ließ sich Zeit. Lazarus starb. Vier Tage nach der Beisetzung kam Jesus und sprach mit Martha über Auferstehung, Leben, Glauben und den Tod (siehe Tagesvers). Dann ging er zum Grab und rief: »Lazarus, komm heraus!«, und Lazarus kam lebendig aus dem Steingrab.
Der Apostel Paulus schreibt über den Glauben: »Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es« (Epheser 2,8). Gott schenkt den Menschen erst die Fähigkeit, glauben zu können. Doch wie jedes Geschenk muss auch dieses angenommen werden. Aber wenn ich das tue und gerettet bin, dann bin ich auch von Gott mit Christus lebendig gemacht. Gott hat ein Interesse daran, dass wir glauben und leben.
Glauben muss jeder Mensch in diesem Leben – nach dem Tod ist es zu spät. Im Glauben habe ich schon jetzt die Zusage des ewigen Lebens. Dann weiß ich, dass das Leben trotz allen Leids und Sterbens das letzte Wort behalten wird. Dann weiß ich, dass der Tod nur die uns zugewandte Seite jenes Ganzen ist, dessen andere Seite Auferstehung heißt.
Herbert LaupichlerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CFV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.
SPEAKER_00Sonntag, 20. September. Tag des Friedhofs, Weltkindertag. Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Johannes 11, Verse 25 und 26. Endlich lebendig Unter diesem Motto stand der Tag des Friedhofs 2025. Dieser Aktionstag wurde 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner ins Leben gerufen. Dabei soll die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung, Erholungs- und Lebensraum den Menschen wieder näher gebracht werden. Auch die Tabus im Umgang mit Tod und Trauer sollen verschwinden. Endlich lebendig. Das bringt mich ins Nachdenken. Endlich verstehe ich ja noch, aber was hat ein Friedhof mit lebendig zu tun? Doch Jesus hat genau denselben Zusammenhang hergestellt. Sein Freund Lazarus war gestorben und in eine Gruft gelegt worden. Vorher hatten seine Schwestern Jesus rufen lassen, vielleicht konnte Jesus den Tod noch verhindern, doch er ließ sich Zeit. Lazarus starb. Vier Tage nach der Beisetzung kam Jesus und sprach mit Martha über Auferstehung, Leben, Glauben und den Tod. Siehe Tagesvers. Dann ging er zum Grab und rief Lazarus, komm heraus. Und Lazarus kam lebendig aus dem Steingrab. Der Apostel Paulus schreibt über den Glauben Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Epheser 2, Vers 8. Gott schenkt den Menschen erst die Fähigkeit, glauben zu können. Doch wie jedes Geschenk muss auch dieses angenommen werden. Aber wenn ich das tue und gerettet bin, dann bin ich auch von Gott mit Christus lebendig gemacht. Gott hat ein Interesse daran, dass wir glauben und leben. Glauben muß jeder Mensch in diesem Leben. Nach dem Tod ist es zu spät. Im Glauben habe ich jetzt schon die Zusage des ewigen Lebens. Dann weiß ich, dass das Leben trotz allen Leids und Sterbens das letzte Wort behalten wird. Dann weiß ich, dass der Tod nur die uns zugewandte Seite jenes Ganzen ist, dessen andere Seite Auferstehung heißt. Die Frage zum Nachdenken. Wie lebendig sind Sie im Blick auf den Tod? Der Tipp fürs Leben. Gott hat auch ihnen das Geschenk des Glaubens gemacht. Nehmen Sie es an. Die tägliche Bibellese. Johannes 11, Verse 1 bis 44. Es war aber einer krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Martha. Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete, deren Bruder Lazarus war krank. Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank. Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird. Jesus aber liebte die Martha und ihre Schwester und den Lazaus. Als er nun hörte, daß er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. Danach erst spricht er zu den Jüngern, Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Die Jünger sagten zu ihm, Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder gehst du dahin? Jesus antwortete, Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht. Wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. Dies sprach er, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen, aber ich gehe hin, damit ich ihn aufwecke. Da sprachen die Jünger zu ihm Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er geheilt werden. Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen, sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. Dann nun sagte ihnen Jesus gerade heraus Lazarus ist gestorben, und ich bin froh um Euretwillen, dass ich nicht dort war, damit ihr glaubt. Aber lasst uns zu ihm gehen. Da sprach Thomas, der auch Zwilling genannt ist, zu den Mitjüngern Lasst uns auch gehen, dass wir mit ihm sterben. Als nun Jesus kam, fand er ihn schon vier Tage in der Gruft liegen. Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien weit, und viele von den Juden waren zu Martha und Maria gekommen, um sie über ihren Bruder zu trösten. Marta nun, als sie hörte, daß Jesus komme, ging ihm entgegen. Maria aber saß im Haus. Da sprach Martha zu Jesus Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben. Und jetzt weiß ich, dass, was du von Gott bitten magst, Gott dir geben wird. Jesus spricht zu ihr Dein Bruder wird auferstehen. Marta spricht zu ihm, ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag. Jesus sprach zu ihr, Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist, und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das? Sie spricht zu ihm Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hin und rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte, Der Lehrer ist da und ruft dich. Als jene es hörte, stand sie schnell auf und ging zu ihm. Jesus aber war noch nicht in das Dorf gekommen, sondern war an dem Ort, wo Martha ihm begegnet war. Als nun die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, sahen, daß Maria schnell aufstand und hinausging, folgten sie ihr, da sie meinten, sie gehe zur Gruft, um dort zu weinen. Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm Herr, wenn du hier gewesen wärst, so wäre mein Bruder nicht gestorben. Als nun Jesus sie weinen sah, und die Juden weinen, die mit ihr gekommen waren, ergrimmte er im Geist und wurde erschüttert, und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm: Herr, komm und sieh. Jesus weinte. Da sprachen die Juden, Sehe, wie lieb hat er ihn gehabt. Einige aber von ihnen sagten, konnte dieser, der die Augen des Blinden öffnete, nicht machen, dass auch dieser nicht gestorben wäre? Jesus nun wieder in seinem Inneren erzürrend, kommt zur Gruft. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor. Jesus spricht Nimm den Stein weg. Die Schwester des Verstorbenen, Martha, spricht zu ihm Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier. Jesus spricht zu ihr, Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? Sie nahmen nun den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber wusste, dass du mich alle Zeit erhörst, doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus. Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn frei und lasst ihn gehen.