Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Leben ist mehr
Fenster ins frühe Christentum (15)
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Ziel erreicht. Was wird die letzte Station Ihres Lebens sein? Für Paulus war es augenscheinlich Rom, die »ewige Stadt«. Aber auch wenn diese Stadt schon Hunderte von Jahren vor ihm und auch viele Jahre nach ihm die Weltgeschichte mitbestimmte, so war es doch noch nicht die letzte Station seiner Lebensreise. Diese war auch nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Schon den Christen in Philippi hatte Paulus einige Zeit zuvor geschrieben: »Wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus« (Philipper 3,20). Sein Blick war also auf seinen Retter Jesus Christus gerichtet, denn er wusste, dass allein von ihm seine Zukunft abhing. Was immer ihm auf Erden widerfuhr, es konnte seine herrliche Zukunft bei seinem himmlischen Herrn, dem er sein ganzes Leben lang gedient hatte, nicht abwenden oder verhindern. Er wusste: Seine ganze Hoffnung, die er auf ihn gesetzt hatte, würde nicht enttäuscht, sondern erfüllt werden. Sein Lebenslauf war mit seiner letzten irdischen Station – Rom – noch nicht zu Ende. Das Beste kam noch. Der in Rom zu erwartende Tod als Märtyrer war nur der Durchgang zur ewigen Herrlichkeit bei Gott.
Wie blicken Sie auf Ihr Leben zurück? Vielleicht haben Sie bereits das meiste davon schon hinter sich. Oder es liegt noch viel davon vor Ihnen. Egal – jetzt ist der Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, was für Sie nach dem Tod sein wird. Ist Jesus Christus auch für Sie derjenige, der Sie ewig festhält, weil Sie sich im Hier und Jetzt für ihn entschieden und sich mit ihm im Glauben verbunden haben? Falls nicht, die Chance dazu besteht heute. Sie besteht jetzt. Nutzen Sie sie! Denn auch für Sie starb Jesus Christus, um Sie zu sich in sein himmlisches Reich hinein zu retten.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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SPEAKER_01Freitag 18. September. Als wir aber nach Rom kamen, wurde dem Paulus erlaubt, mit dem Soldaten, der ihn bewachte, für sich zu bleiben. Er aber blieb zwei ganze Jahre in seiner eigenen Mietwohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen. Apostelgeschichte 28, Verse 16 und 30. Fenster ins frühe Christentum 15. Ziel erreicht. Was wird die letzte Station ihres Lebens sein? Für Paulus war es augenscheinlich Rom, die ewige Stadt. Aber auch wenn diese Stadt schon hunderte von Jahren vor ihm und auch viele Jahre nach ihm die Weltgeschichte mitbestimmte, so war es doch nicht die letzte Station seiner Lebensreise. Diese war auch nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Schon den Christen in Philippi hatte Paulus einige Zeit zuvor geschrieben Wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus. Philippa 3, Vers 20. Sein Blick war also auf seinen Retter Jesus Christus gerichtet, denn er wußte, dass allein von ihm seine Zukunft abhing. Was immer ihm auf Erden widerfuhr, es konnte seine herrliche Zukunft bei seinem himmlischen Herrn, dem er sein ganzes Leben lang gedient hatte, nicht abwenden oder verhindern. Er wußte, seine ganze Hoffnung, die er auf ihn gesetzt hatte, würde nicht enttäuscht, sondern erfüllt werden. Sein Lebenslauf war mit seiner letzten irdischen Station, Rom, noch nicht zu Ende. Das Beste kommt noch. Der in Rom zu erwartende Tod als Märtyrer war nur der Durchgang zur ewigen Herrlichkeit bei Gott. Wie blicken Sie auf Ihr Leben zurück? Vielleicht haben Sie bereits das meiste davon schon hinter sich. Oder es liegt noch viel davon vor Ihnen. Egal, jetzt ist der Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, was für Sie nach dem Tod sein wird. Ist Jesus Christus auch für Sie derjenige, der sie ewig festhält, weil sie sich im Hier und Jetzt für ihn entschieden und sich mit ihm im Glauben verbunden haben? Falls nicht, die Chance dazu besteht heute. Sie besteht jetzt. Nutzen Sie sie. Denn auch für sie starb Jesus Christus, um sie zu sich in sein himmlisches Reich hineinzuretten. Die Frage zum Nachdenken. Ist Ihnen bewusst, dass die letzte Station auf der Erde auch für sie nicht die letzte ist? Der Tipp fürs Leben. Erst wenn man erledigt hat, was noch offen steht, kann man in Ruhe und Frieden seinem Ende ins Auge sehen. Die tägliche Bibellese. Apostelgeschichte 27 und 28. Als es aber beschlossen war, dass wir nach Italien absegeln sollten, überlieferten sie sowohl Paulus als auch einige andere Gefangene einem Hauptmann mit Namen Iulius von der Schar des Augustus. Nachdem wir aber in ein adramitisches Schiff gestiegen waren, das im Begriff stand, die Orte längs der Küste Asiens zu befahren, fuhren wir ab. Und es war bei uns Aristarch, ein Mazedonier aus Thessalonich. Und am anderen Tag legten wir in Sidon an. Und Iulius behandelte den Paulus sehr wohlwollend und erlaubte ihm, zu den Freunden zu gehen, damit er ihrer Fürsorge teilhaftig wurde. Und von da fuhren wir ab und segelten unter Zypern hin, weil die Winde widrig waren. Und als wir das Meer von Sizilien und Pamphylien durchsegelt hatten, kamen wir nach Myra in Lyzien, und als der Hauptmann dort ein alexandrinisches Schiff fand, das nach Italien segelte, brachte er uns auf dasselbe. Als wir aber viele Tage langsam segelten und mit Mühe in die Nähe von Knidos gekommen waren, segelten wir, da uns der Wind nicht heranließ, unter Kreta hin gegen Salmone. Und als wir mit Mühe daran entlang fuhren, kamen wir an einen Ort, Guthäfen genannt, in dessen Nähe die Stadt Laser war. Da aber viel Zeit verflossen und die Fahrt schon unsicher war, weil auch das Fasten schon vorüber war, mahnte Paulus und sprach zu ihnen Männer, ich sehe, dass die Fahrt mit Unheil und großem Schaden nicht nur für die Ladung und das Schiff, sondern auch für unser Leben vor sich gehen wird. Der Hauptmann aber glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr als dem, was Paulus sagte. Da aber der Hafen zum Überwintern ungeeignet war, rieten die meisten dazu, von dort abzufahren, ob sie etwa nach Phoenix gelangen und dort überwintern könnten, einem Hafen von Kreta, der gegen Südwesten und gegen Nordwesten sieht. Als aber ein Südwind sanft wehte, meinten sie, ihre Absicht erreicht zu haben, lichteten die Anker und fuhren näher an Kreta hin. Aber nicht lange danach erhob sich von dort her ein Sturmwind, Eurakylon genannt. Als aber das Schiff mit fortgerissen wurde und dem Wind nicht widerstehen konnte, gaben wir es preis und ließen uns treiben. Als wir aber unter einer kleinen Insel, Kauda genannt, hinliefen, konnten wir kaum des Rettungsbootes mächtig werden. Dieses zogen sie herauf und wandten Hilfsmittel an, indem sie das Schiff umgürteten, und da sie fürchteten, in die Sürte verschlagen zu werden, ließen sie das Takelwerk nieder und trieben so dahin. Da wir aber sehr unter dem Sturm litten, warfen sie am folgenden Tag Ladungen über Bord. Und am dritten Tag warfen sie mit eigenen Händen das Schiffsgerät fort. Da aber viele Tage lang weder Sonne noch Sterne schienen und ein nicht geringes Unwetter uns bedrängte, schwand zuletzt alle Hoffnung auf unsere Rettung. Und als man lange Zeit ohne Speise geblieben war, da stand Paulus in ihrer Mitte auf und sprach Männer, man hätte mir freilich gehorchen und nicht von Kreta abfahren und dieses Unglück und den Schaden vermeiden sollen. Und jetzt ermahne ich euch guten Mutes zu sein, denn keiner von euch wird verloren gehen, nur das Schiff. Denn ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, stand in dieser Nacht bei mir und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden. Und siehe, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren. Deshalb seid guten Mut es ihr Männer, denn ich vertraue Gott, dass es so sein wird, wie zu mir geredet worden ist. Wir müssen aber auf irgendeine Insel verschlagen werden. Als aber die vierzehnte Nacht gekommen war und wir im Adriatischen Meer umhertrieben, meinten gegen Mitternacht die Matrosen, dass sich ihnen Land näherte, und als sie das Senkblei ausgeworfen hatten, fanden sie zwanzig Faden. Nachdem sie aber ein wenig weitergefahren waren und das Senkblei wieder ausgeworfen hatten, fanden sie fünfzehn Faden. Und da sie fürchteten, wir würden irgendwo auf felsige Stellen auflaufen, warfen sie vom Hinterschiff vier Anker aus und wünschten, dass es Tag wurde. Als aber die Matrosen aus dem Schiff zu fliehen suchten und das Boot unter dem Vorwand, als wollten sie vom Vorderschiff Anker auswerfen, in das Meer hinabließen, sprach Paulus zu dem Hauptmann und den Soldaten Wenn diese nicht im Schiff bleiben, könnt ihr nicht gerettet werden. Dann hieben die Soldaten die Taue des Bootes ab und ließen es hinabfallen. Als es aber tag werden wollte, ermahnte Paulus alle, Speise zu sich zu nehmen, und sprach Heute schon den vierzehnten Tag wartend, seid ihr ohne Essen geblieben, weil ihr nichts zu euch genommen habt. Deshalb ermahne ich euch, Speise zu euch zu nehmen, denn dies gehört zu Eurer Rettung. Denn keinem von euch wird ein Haar des Hauptes verloren gehen. Und als er dies gesagt und Brot genommen hatte, dankte er Gott vor allem, und als er es gebrochen hatte, begann er zu essen. Alle aber wurden guten Mutes und nahmen auch selbst Speise zu sich. Wir waren aber in dem Schiff alle Seelen zweihundertsechundsiebzig. Als sie sich aber mit Speise gesättigt hatten, erleichterten sie das Schiff, indem sie den Weizen in das Meer warfen. Als es aber Tag wurde, erkannten sie das Land nicht. Sie bemerkten aber eine Bucht, die einen Strand hatte, auf den sie, wenn möglich, das Schiff zu treiben gedachten. Und als sie die Anker gekappt hatten, ließen sie sie im Meer und machten gleichzeitig die Haltetaue der Steuerruder los und hissten das Vordersegel vor den Wind und hielten auf den Strand zu. Da sie aber auf eine Landzunge gerieten, ließen sie das Schiff stranden. Und das Vorderschiff saß fest und blieb unbeweglich, das Hinterschiff aber wurde von der Gewalt der Wellen zerschellt. Der Soldatenplan aber war, die Gefangenen zu töten, damit nicht jemand wegschwimmend entkam. Der Hauptmann aber, der Paulus retten wollte, hinderte sie an ihrem Vorhaben und befahl denen, die schwimmen konnten, sich zuerst hinabzuwerfen und an Land zu gehen, und die übrigen teils auf Brettern, teils auf Stücken vom Schiff. Und so geschah es, dass alle an das Land gerettet wurden. Und als wir gerettet waren, da erfuhren wir, dass die Insel Melite heiße. Die Eingeborenen aber erwiesen uns eine nicht gewöhnliche Freundlichkeit, denn sie zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle zu sich wegen des eingetretenen Regens und wegen der Kälte. Als aber Paulus eine Menge reisig zusammenraffte und auf das Feuer legte, kam infolge der Hitze eine Giftschlange heraus und hängte sich an seine Hand. Als aber die Eingeborenen das Tier an seiner Hand hängen sahen, sagten sie zueinander Jedenfalls ist dieser Mensch ein Mörder, den Dieke, ob schon er aus dem Meer gerettet ist, nicht leben lässt. Er nun schüttelte das Tier in das Feuer ab und erlitt nichts Schlimmes. Sie aber erwarteten, daß er anschwellen oder plötzlich tot hinfallen werde. Als sie aber lange warteten und sahen, daß ihm nichts Ungewöhnliches geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott. In der Umgebung jenes Ortes aber besaß der Erste der Insel mit Namen Publius Ländereien. Der nahm uns auf und beherbergte uns drei Tage freundlich. Es geschah aber, daß der Vater des Publius, von Fieber und Ruhe befallen, da niederlag. Zudem ging Paulus hinein, und als er gebetet hatte, legte er ihm die Hände auf und heilte ihn. Als dies aber geschehen war, kamen auch die übrigen auf der Insel, die Krankheiten hatten, herbei und wurden geheilt. Diese erwiesen uns auch viele Ehren, und als wir abfuhren, luden sie uns auf, was uns nötig war. Nach drei Monaten aber fuhren wir ab, in einem alexandrinischen Schiff mit dem Zeichen der Dioskuren, das auf der Insel überwintert hatte. Und als wir in Syrakus gelandet waren, blieben wir drei Tage. Von dort fuhren wir in einem Bogen und kamen nach Region. Und da nach einem Tag sich der Südwind erhob, kamen wir den zweiten Tag nach Puteoli, wo wir Brüder fanden und gebeten wurden, sieben Tage bei ihnen zu bleiben. Und so kamen wir nach Rom. Und von dort kamen die Brüder, als sie von uns gehört hatten, uns bis Forum Api und Tristabernae entgegen. Und als Paulus sie sah, dankte er Gott und fasste Mut. Als wir aber nach Rom kamen, wurde dem Paulus erlaubt, mit dem Soldaten, der ihn bewachte, für sich zu bleiben. Es geschah aber nach drei Tagen, daß er die, welche die ersten der Juden waren, zusammenrief. Als sie aber zusammengekommen waren, sprach er zu ihnen Ihr Brüder, ich, der ich nichts gegen das Volk oder die väterlichen Gebräuche getan habe, bin gefangen aus Jerusalem in die Hände der Römer überliefert worden. Die wollten mich, nachdem sie mich verhört hatten, loslassen, weil keine todeswürdige Schuld an mir war. Als aber die Juden widersprachen, war ich gezwungen, mich auf den Kaiser zu berufen, nicht als hätte ich gegen meine Nation etwas zu klagen. Aus diesem Grund nun habe ich euch herbeigerufen, euch zu sehen und zu euch zu reden. Denn wegen der Hoffnung Israels trage ich diese Kette. Sie aber sprachen zu ihm Wir haben über dich weder Briefe von Judäa empfangen, noch ist jemand von den Brüdern hergekommen und hat uns über dich etwas Böses berichtet oder gesagt. Aber wir begehren von dir zu hören, welche Gesinnung du hast, denn von dieser Sekte ist uns bekannt, dass ihr überall widersprochen wird. Als sie ihm aber einen Tag bestimmt hatten, kamen mehrere zu ihm in die Herberge, denen er das Reich Gottes auslegte und bezeugte. Und er suchte sie zu überzeugen von Jesus, sowohl aus dem Gesetz Moses als auch den Propheten von frühmorgens bis zum Abend. Und einige wurden überzeugt von dem, was gesagt wurde, andere aber glaubten nicht. Als sie aber unter sich uneins waren, gingen sie weg, als Paulus ein Wort sprach: Trefflich hat der Heilige Geist durch Jesaja den Propheten zu euren Vätern geredet und gesagt Geh hin zu diesem Volk und sprich hörend werdet ihr hören und nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und nicht wahrnehmen. Denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören, und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile. So sei euch nun kund, dass dieses Heil Gottes den Nationen gesandt ist, sie werden auch hören. Er aber blieb zwei ganze Jahre in seiner eigenen Mietwohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen. Er predigte das Reich Gottes und lehrte die Dinge, die den Herrn Jesus Christus betreffen, mit aller Freimütigkeit ungehindert.