Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Leben ist mehr
Fenster ins frühe Christentum (12)
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Von Jerusalem nach Rom. Für das Christentum sind bis heute zwei Städte von besonderer Bedeutung. Die eine – Jerusalem – war der Ausgangspunkt des Christentums, die andere – Rom – entwickelte sich als Hauptstadt des damaligen Römischen Weltreiches zu seinem wichtigsten Stützpunkt über viele Jahrhunderte hinweg. Sowohl Petrus als auch Paulus waren mit beiden Orten eng verbunden. Beide starben fast zeitgleich als Märtyrer in Rom, wo ihre vermutlichen Grabstätten bis heute Ziel und Sehnsuchtsort vieler Glaubenspilger sind.
Vor allem aber ist Jerusalem die Stadt, die für ewig einen Platz in Gottes Plänen für die Menschen haben wird. Das deutet sich schon jetzt an: Sie ist Konzentrationspunkt von drei Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam –, denen diese Stadt als heilig gilt. Sie ist auch der Ort, an den Jesus gemäß einem Versprechen in der Bibel (Sacharja 14,4) zurückkehren wird. Von dort aus wird dann seine Herrschaft als Messiaskönig die ganze Welt umfassen. Bevor es dazu kommt, wird es aber noch viel Unruhe geben. Die Bibel beschreibt die Zeit davor als eine sehr große Bedrängnis, wie sie die Welt bis jetzt noch nicht erlebt hat. Dann wird sich zeigen, wer wirklich auf der Seite Jesu steht und zu ihm gehört und wer nicht. Nur Erstere werden in sein Reich aufgenommen. Alle anderen werden gerichtet und in den »Feuersee« geworfen (vgl. Offenbarung 20,15).
Wie kann man sicherstellen, dass man zu Ersteren gehört? Indem man sich im Hier und Jetzt dem Erlöser Jesus Christus im Glauben zuwendet, seine Gnade und Vergebung in Anspruch nimmt und ihm sein ganzes Leben anvertraut. Dann wird man nicht nur an seinem Reich teilhaben, sondern sogar am ewigen Leben in seiner Gegenwart.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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SPEAKER_01Donnerstag, 10. September. Nahm sich Paulus im Geist vor, nach Jerusalem zu reisen und sprach: Nachdem ich dort gewesen bin, muss ich auch Rom sehen. Apostelgeschichte 19, Vers 21. Fenster ins frühe Christentum 12. Von Jerusalem nach Rom. Für das Christentum sind bis heute zwei Städte von besonderer Bedeutung. Die eine, Jerusalem, war der Ausgangspunkt des Christentums. Die andere, Rom, entwickelte sich als Hauptstadt des damaligen römischen Weltreiches zu seinem wichtigsten Stützpunkt über viele Jahrhunderte hinweg. Sowohl Petrus als auch Paulus waren mit beiden Orten eng verbunden. Beide starben fast zegleich als Märtyrer in Rom, wo ihre vermutlichen Grabstätten bis heute Ziel und Sehnsuchtsort vieler Glaubenspilger sind. Vor allem aber ist Jerusalem die Stadt, die für ewig einen Platz in Gottes Plänen für die Menschen haben wird. Das deutet sich schon jetzt an, sie ist Konzentrationspunkt von drei Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam, denen diese Stadt als heilig gilt. Sie ist auch der Ort, an den Jesus gemäß einem Versprechen in der Bibel, Sacharia 14, Vers 14, zurückkehren wird. Von dort aus wird dann seine Herrschaft als Messiaskönig die ganze Welt umfassen. Bevor es dazu kommt, wird es aber noch viel Unruhe geben. Die Bibel beschreibt die Zeit davor als eine sehr große Bedrängnis, wie sie die Welt bis jetzt noch nicht erlebt hat. Dann wird sich zeigen, wer wirklich auf der Seite Jesu steht und zu ihm gehört und wer nicht. Nur Erstere werden in sein Reich aufgenommen. Alle anderen werden gerichtet und in den Feuersee geworfen. Vergleiche Offenbarung 20, Vers 15. Wie kann man sicherstellen, dass man zu Ersteren gehört, indem man sich im Hier und Jetzt, dem Erlöser Jesus Christus im Glauben zuwendet, seine Gnade und Vergebung in Anspruch nimmt und ihm sein ganzes Leben anvertraut? Dann wird man nicht nur an seinem Reich teilhaben, sondern sogar am ewigen Leben in seiner Gegenwart. Die Frage zum Nachdenken. Welcher Ort auf dieser Welt ist für sie der wichtigste? Der Tipp fürs Leben. Es ist von höchster Bedeutung, an dem Ort zu sein, wo Gott selbst zu Hause ist. Die tägliche Bibellese. Apostelgeschichte 19. Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gegenden durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und er fand einige Jünger und sprach zu ihnen, Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig geworden seid? Sie aber sprachen zu ihm Wir haben nicht einmal gehört, ob der Heilige Geist überhaupt da ist. Und er sprach, Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten, Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volk sagte, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das ist an Jesus. Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen, und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und Weissagten. Es waren aber insgesamt etwa zwölf Männer. Er ging aber in die Synagoge und sprach freimütig drei Monate lang, indem er sich mit ihnen unterredete und sie von den Dingen des Reiches Gottes überzeugte. Als aber einige sich verhärteten und ungehorsam blieben und vor der Menge schlechtredeten von dem Weg, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab und redete täglich in der Schule des Tyrannos. Dies aber geschah zwei Jahre lang, so daß alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen das Wort des Herrn hörten. Und ungewöhnliche Wunderwerke tat Gott durch die Hände des Paulus, so daß man sogar Schweißtücher oder Schurze von seinem Leib weg auf die Kranken legte und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister ausfuhren. Aber auch einige von den umherziehenden jüdischen Beschwörern unternahmen es, über die, welche böse Geister hatten, den Namen des Herrn Jesus auszurufen, indem sie sagten: Ich beschwöre euch bei dem Jesus, den Paulus predigt. Es waren aber sieben Söhne eines jüdischen Hohen Priesters, Skefas, die dies taten. Der böse Geist aber antwortete und sprach zu ihnen: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich, aber ihr, wer seid ihr? Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie los und bezwang sie miteinander und überwältigte sie, so daß sie nackt und verwundet aus jenem Haus entflohen. Dies aber wurde allen bekannt, sowohl Juden als auch Griechen, die zu Ephesus wohnten, und Furcht fiel auf sie alle, und der Name des Herrn Jesus wurde erhoben. Viele aber von denen, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten und gestanden ihre Taten. Zahlreiche aber von denen, die Zauberei getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen. Und sie berechneten ihren Wert und kamen auf fünfzigtausend Silberdrachen. So wuchs das Wort des Herrn mit Macht und erwies sich als kräftig. Als dies aber beendet war, nahm sich Paulus im Geist vor, nachdem er Mazedonien und Achaia durchzogen habe, nach Jerusalem zu reisen, und sprach: Nachdem ich dort gewesen bin, muß ich auch Rom sehen. Er sandte aber zwei von denen, die ihm halfen, Timotheus und Erastus, nach Mazedonien, und er selbst verweilte eine Zeit lang in Asien. Es entstand aber um jene Zeit ein nicht geringer Aufruhr betreffs des Weges. Denn einer mit Namen Demetrius, ein Silberschmied, der silberne Tempel der Artemis machte, verschaffte den Kunsthandwerkern nicht geringen Erwerb. Und nachdem er diese samt den damit beschäftigten Arbeitern versammelt hatte, sprach er Männer, ihr wisst, dass aus diesem Erwerb unser Wohlstand kommt. Und ihr seht und hört, dass dieser Paulus nicht allein von Ephesus, sondern beinahe von ganz Asien eine große Volksmenge überredet und abgewandt hat, da er sagt, dass das keine Götter sei, die mit Händen gemacht werden. Nicht allein aber ist für uns Gefahr, dass dieses Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der großen Göttin Artemis für nichts erachtet und auch ihre herrliche Größe, die ganz Asien und der Erdkreis verehrt, vernichtet wird. Als sie aber das hörten, wurden sie voller Wut, schrien und sagten Groß ist die Artemis der Epheser. Und die Stadt geriet in Verwirrung, und sie stürmten einmütig nach dem Theater und rissen die Mazedonier Gaius und Aristarch, die Reisegefährten des Paulus, mit fort. Als aber Paulus unter das Volk gehen wollte, ließen die Jünger es nicht zu. Und auch einige von den Asiarchen, die seine Freunde waren, sandten zu ihm und baten ihn, sich nicht nach dem Theater zu begeben. Die einen nun schrien dies, die anderen jenes, denn die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, weshalb sie zusammengekommen waren. Aus der Volksmenge heraus verständigte man den Alexander, den die Juden vorschoben. Alexander aber winkte mit der Hand und wollte sich vor dem Volk verantworten, als sie aber erkannten, daß er ein Jude war, erhob sich eine Stimme aus aller Mund, und sie schrien etwa zwei Stunden lang Groß ist die Artemis der Epheser. Als aber der Stadtschreiber die Volksmenge beruhigt hatte, spricht er Männer von Ephesos, welcher Mensch ist denn, der nicht wüsste, dass die Stadt der Epheser eine Tempelhüterin der großen Artemis und des vom Himmel gefallenen Bildes ist? Da dies nun unbestreitbar ist, so ist es nötig, dass ihr ruhig seid und nichts über Altes tut. Denn ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind noch unsere Göttin lästern. Wenn nun Dimetrius und die Kunsthandwerker mit ihm gegen jemand eine Sache haben, so werden Gerichtstage gehalten, und es sind Statthalter da. Mögen sie einander verklagen. Wenn sie aber wegen anderer Dinge ein Gesuch haben, so wird es in der gesetzlichen Versammlung erledigt werden. Denn wir sind auch in Gefahr, wegen des heutigen Aufruhrs angeklagt zu werden, da es keine Ursache gibt, weshalb wir uns über diesen Auflauf werden verantworten können. Und als er dies gesagt hatte, entließ er die Versammlung.