»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Konferenzen und Konzile. Die zurzeit populärste Versammlung hochrangiger Politiker, Volksvertreter, Wissenschaftler und Sachverständiger ist wohl die Weltklimakonferenz (WCC) unter dem Dach der UN. Die erste fand 1979 in Genf statt, nachdem ein Problem ins Bewusstsein rückte, was letztlich alle Länder der Erde betrifft: die Veränderungen des Klimas, mitverursacht durch die weltweite Nutzung von Ressourcen zur Energieversorgung und industriellen Verwertung. Ziel dieser Zusammenkunft ist jeweils, die Ergebnisse der Klimaforschung in konkrete Vorgaben umzusetzen, die zur Lösung der Klimakrise beitragen. Zumeist kommt aber entweder keine Einigung oder eine sehr magere Beschlussfassung zustande.
Bereits im frühen Christentum kam es zu besonderen Treffen, um über wichtige Fragen des Christseins und des Miteinanders zu beraten und im Sinne von Jesus Christus und seinen Lehren zu entscheiden. Die Angelegenheit, die so wichtig war, dass man sich erstmalig zu einem Konzil versammelte, war die Frage, welche Rolle das alttestamentliche Gesetz noch spielte und wie verbindlich es für Christen war. Die meisten Judenchristen hielten weiterhin daran fest. Die nichtjüdischen Christen jedoch hatten zumeist gar keinen Bezug zu den vielen »Sonderregelungen« und Ritualen des Judentums. War deren Einhaltung noch notwendig und nun auch für Christen verbindlich? Man konnte einen einstimmigen Beschluss mit lediglich vier verbindlichen Regeln fassen, verbunden mit der Einsicht, kein Joch mehr auf den Hals der Jesusjünger zu legen, »das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten« (15,10). – Nicht Forderungen und Gesetze, sondern freiwilliger Gehorsam kennzeichnet das Christentum. Nicht Gerechtigkeit durch Werke, sondern ein Leben durch Glauben gefällt Gott.
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Dienstag, 8. September. Die Apostel aber und die Ältesten versammelten sich, um diese Angelegenheit zu besehen. Apostelgeschichte 15, Vers 6. Fenster ins frühe Christentum 10. Konferenz und Konzile. Die zurzeit populärste Versammlung hochrangiger Politiker, Volksvertreter, Wissenschaftler und Sachverständiger ist wohl die Weltklimakonferenz WCC unter dem Dach der UN. Die erste fand 1979 in Genf statt, nachdem ein Problem ins Bewusstsein rückte, was letztlich alle Länder der Erde betrifft. Die Veränderung des Klimas, mit verursacht durch die weltweite Nutzung von Ressourcen zur Energieversorgung und industriellen Verwertung. Ziel dieser Zusammenkunft ist jeweils, die Ergebnisse der Klimaforschung in konkrete Vorgaben umzusetzen, die zur Lösung der Klimakrise beitragen. Zumeist kommt aber entweder keine Einigung oder eine sehr magere Beschlussfassung zustande. Bereits im frühen Christentum kam es zu besonderen Treffen, um über wichtige Fragen des Christseins und des Miteinanders zu beraten und im Sinne von Jesus Christus und seinen Lehren zu entscheiden. Die Angelegenheit, die so wichtig war, dass man sich erstmalig zu einem Konzil versammelte, war die Frage, welche Rolle das alttestamentliche Gesetz noch spielte und wie verbindlich es für Christen war. Die meisten Judenchristen hielten weiterhin daran fest. Die nichtjüdischen Christen jedoch hatten zumeist gar keinen Bezug zu den vielen Sonderregelungen und Ritualen des Judentums. War deren Einhaltung noch notwendig und nun auch für Christen verbindlich? Man konnte einen einstimmigen Beschluss mit lediglich vier verbindlichen Regeln fassen, verbunden mit der Einsicht, kein Joch mehr auf den Hals der Jesusjünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten. Apostelgeschichte 15, Vers 10. Nicht Forderungen und Gesetze, sondern freiwilliger Gehorsam kennzeichnet das Christentum. Nicht Gerechtigkeit durch Werke, sondern ein Leben durch Glauben gefällt Gott. Die Frage zum Nachdenken. Welche Erfahrungen haben Sie bezüglich Entscheidungen gemacht, die für alle gemeinsam getroffen werden müssen? Der Tipp fürs Leben. Die Beachtung eines Gesetzes mag hilfreich sein, aber noch wichtiger im Christentum ist die Bindung an den Gesetzgeber. Die tägliche Bibellese. Apostelgeschichte 15 Und einige kamen von Judäa herab und lehrten die Brüder, wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise Moses, so könnt ihr nicht gerettet werden. Als nun ein Zwiespalt entstand und ein nicht geringer Wortwechsel zwischen ihnen und Paulus und Barnabas, ordeten sie an, dass Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen zu den Aposteln und Ältest nach Jerusalem hinaufgehen sollten, wegen dieser Streitfrage. Sie nun erhielten von der Gemeinde das Geleit, durchzogen Phönizien und Samarier und erzählten die Bekehrung derer aus den Nationen. Und sie machten allen Brüdern große Freude. Als sie aber nach Jerusalem gekommen waren, wurden sie von der Gemeinde und den Aposteln und Ältesten aufgenommen, und sie verkündeten alles, was Gott mit ihnen getan hat. Einige aber von denen aus der Sekte der Pharisäer, die gläubig waren, traten auf und sagten: Man muß sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten. Die Apostel aber und die Ältesten versammelten sich, um diese Angelegenheit zu besehen. Als aber viel Wortwechsel entstanden war, stand Petrus auf und sprach zu ihnen Ihr Brüder, ihr wisst, dass Gott mich vor langer Zeit unter euch auserwählt hat, dass die Nationen durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und glauben sollten. Und Gott, der Herzenskenner, gab ihnen Zeugnis, indem er ihnen den Heiligen Geist gab wie auch uns. Und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, da er durch den Glauben ihre Herzen reinigte. Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten? Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise gerettet zu werden wie auch jene. Die ganze Menge aber schwieg und hörte Barnabas und Paulus zu, die erzählten, wie viele Zeichen und Wunder Gott unter den Nationen durch sie getan habe. Als sie aber schwiegen, antwortete Jakobus und sprach: Ihr Brüder, hört mich. Simon hat erzählt, wie Gott zuerst darauf gesehen hat, aus den Nationen ein Volk zu nehmen für seinen Namen. Und hierin stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht Nach diesem will ich zurückkehren und wieder aufbauen die Hütte Davids, die verfallen ist, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten. Damit die übrigen der Menschen den Herrn suchen und alle Nationen, über die mein Name ausgerufen ist, spricht der Herr, der dieses tut. Was von jeher bekannt ist. Deshalb urteile ich, man solle die, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhigen, sondern ihnen schreiben, dass sie sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht und vom Erstickten und vom Blut. Denn Mose hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn predigen, da er an jedem Sabbat in den Synagogen gelesen wird. Dann schien es den Aposteln und den Ältesten samt der ganzen Gemeinde gut, Männer aus ihrer Mitte zu erwählen und sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden. Judas mit dem Beinamen Barzabas und Silas, führende Männer unter den Brüdern. Und sie schrieben und sandten durch ihre Hand Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, an die Brüder aus den Nationen zu Antiochia und in Syrien und Silitien ihren Gruß. Weil wir gehört haben, dass einige, die aus unserer Mitte hervorgegangen sind, euch mit Worten beunruhigen und eure Seelen verstört haben, denen wir keine Befehle gegeben haben, schien es uns, nachdem wir einstimmig geworden, gut, Männer auszuwählen und sie zu euch zu senden, mit unseren geliebten Brüdern Barnabas und Paulus. Leuten, die ihr Leben hingegeben haben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus. Wir haben nun Judas und Silas gesandt, die auch selbst mündlich dasselbe verkünden werden. Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen als diese notwendigen Stücke, euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, so werdet ihr wohl tun. Lebt wohl. Nachdem sie nun entlassen waren, kamen sie nach Antiochia hinab, und sie versammelten die Menge und übergaben den Brief. Als sie ihn aber gelesen hatten, freuten sie sich über den Trost, und Judas und Silas, die auch selbst Propheten waren, ermunterten die Brüder mit vielen Worten und stärkten sie. Nachdem sie sich aber einige Zeit lang aufgehalten hatten, wurden sie mit Frieden von den Brüdern entlassen, zu denen, die sie gesandt hatten. Paulus aber und Barnabas verweilten in Antiochia und lehrten und verkündigten mit noch vielen anderen das Wort des Herrn. Nach einigen Tagen aber sprach Paulus zu Barnabas Laß uns zurückkehren und die Brüder besuchen in jeder Stadt, in der wir das Wort des Herrn verkündigt haben, und sehen, wie es ihnen geht. Barnabas aber wollte auch Johannes mit dem Beinamen Markus mitnehmen. Paulus aber hielt es für richtig, den nicht mitzunehmen, der aus Pamphylien von ihnen gewichen und nicht mit ihnen gegangen war zu dem Werk. Es entstand nun eine Erbitterung, so dass sie sich voneinander trennten, und Barnabas den Markus mitnahm und nach Zypern segelte. Paulus aber wählte sich Silas und zog aus, von den Brüdern der Gnade Gottes befohlen. Er durchzog aber Syrien und Silizien und stärkte die Gemeinden.