»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Mit Schmach und Schande davongejagt. »Schmach« und »Schande« wurden nach Beendigung des Ersten Weltkriegs zu zentralen Begriffen in den Debatten der Nationalversammlung in der Weimarer Republik. Das hing damit zusammen, wie die Sieger mit den Besiegten umgingen. So weigerten sich die Vertreter der Siegerstaaten, mündlich mit den Deutschen zu verhandeln. Im Schritttempo wurden die deutschen Vertreter durch die zerstörten Gebiete Frankreichs zur Vertragsunterzeichnung gefahren. Sie sollten auf die Büßerrolle gedrillt werden. Auch die harten Friedensbedingungen trugen zur tiefen Beschämung bei. Das erzeugte bei vielen Deutschen Nachwirkungen, die zum Verlangen nach Revanche und schließlich zu einem weiteren Weltkrieg führten.
Auf ähnliche Weise wurden die Apostel Petrus und Johannes schlecht behandelt und mit »Schmach« und »Schande« bedacht, obwohl sie einem Lahmen Heilung gebracht und darüber hinaus die gute Botschaft vom Retter Jesus Christus verkündet hatten. Das Wunder an dem Gelähmten bewies die Kraft, die mit dem Namen »Jesus« verbunden war, und zeigte, dass er wirklich retten konnte – nicht nur im Fall von Krankheit, sondern auch in Bezug auf die Sünde und Schuld von Menschen. »In keinem anderen ist Rettung zu finden, denn unter dem ganzen Himmelsgewölbe gibt es keinen vergleichbaren Namen« (4,12), hatten sie vor Gericht bezeugt, ungeachtet dessen, wie sie behandelt wurden. Die Botschaft der Rettung für alle Menschen war ihnen wichtiger als ihr eigenes Wohlergehen. Durch das Leid, das sie auf sich nahmen, verstanden sie nun besser, was ihr Herr und Retter für sie einst am Kreuz gelitten hatte. Statt Zorn und Bitterkeit bewirkte das große Freude. Wie ihr Herr hatten sie nicht Streit und Krieg im Sinn, sondern Versöhnung und Frieden.
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Freitag, 21. August. Sie nun gingen aus dem Hohen R, voller Freude, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Schmach zu leiden. Apostelgeschichte 5, Vers 41. Fenster ins frühe Christentum 5. Mit Schmach und Schande davonejagt. Schmach und Schande wurden nach Beendigung des Ersten Weltkriegs zu zentralen Begriffen in den Debatten der Nationalversammlung in der Weimarer Republik. Das hing damit zusammen, wie die Sieger mit den Besiegten umgingen. So weigerten sich die Vertreter der Siegerstaaten, mündlich mit den Deutschen zu verhandeln. Im Schritttempo wurden die deutschen Vertreter durch die zerstörten Gebiete Frankreichs zur Vertragsunterzeichnung gefahren. Sie sollten auf die Büßerrolle gedrillt werden. Auch die harten Friedensbedingungen trugen zur tiefen Beschämung bei. Das erzeugte bei vielen Deutschen Nachwirkungen, die zum Verlangen nach Revanche und schließlich zu einem weiteren Weltkrieg führten. Auf ähnliche Weise wurden die Apostel Petrus und Johannes schlecht behandelt und mit Schmach und Schande bedacht, obwohl sie einem lahmen Heilung gebracht und darüber hinaus die gute Botschaft vom Retter Jesus Christus verkündet hatten. Das Wunder an dem Gelähmten bewies die Kraft, die mit dem Namen Jesus verbunden war, und zeigte, dass er wirklich retten konnte, nicht nur im Fall von Krankheit, sondern auch in Bezug auf die Sünde und Schuld von Menschen. In keinem anderen ist Rettung zu finden, denn unter dem ganzen Himmelsgewölbe gibt es keinen vergleichbaren Namen, Apostelgeschichte 4, Vers 12, hatten sie vor Gericht bezeugt, ungeachtet dessen, wie sie behandelt wurden. Die Botschaft der Rettung für alle Menschen war ihnen wichtiger als ihr eigenes Wohlergehen. Durch das Leid, das sie auf sich nahmen, verstanden sie nun besser, was ihr Herr und Retter für sie einst am Kreuz gelitten hatte. Statt Zorn und Bitterkeit bewirkte das große Freude. Wie ihr Herr hatten sie nicht Streit und Krieg im Sinn, sondern Versöhnung und Frieden. Die Frage zum Nachdenken. Was hätte eine solche Behandlung in ihnen ausgelöst? Der Tipp fürs Leben. Aus Schimpf und Schande erwächst nur dann keine Bitterkeit, wenn wir uns in der Hand eines souveränen Gottes wissen. Die tägliche Bibellese. Apostelgeschichte 5. Ein Mann aber mit Namen Hananias, mit Saphira seiner Frau, verkaufte ein Gut und schaffte von dem Kaufpreis beiseite, wovon auch die Frau wusste. Und er brachte einen Teil und legte ihn nieder zu den Füßen der Apostel. Petrus aber sprach: Hannanias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und von dem Kaufpreis des Feldes beiseite geschafft hast? Blieb es nicht dein, wenn es unverkauft blieb, und war es nicht, nachdem es verkauft war, in deiner Verfügung? Warum hast du dir diese Tat in deinem Herzen vorgenommen? Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott? Als aber Hananias diese Worte hörte, fiel er hin und verschied. Und es kam große Furcht über alle, die es hörten. Die jungen Männer aber standen auf, hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn. Es geschah aber nach Verlauf von etwa drei Stunden, daß eine Frau hereinkam, ohne zu wissen, was geschehen war. Petrus aber antwortete ihr Sag mir, ob ihr für so viel das Feld verkauft habt. Sie aber sprach Ja, für so viel. Petrus aber sprach zu ihr Warum seid ihr übereingekommen, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind an der Tür, und sie werden dich hinaustragen. Sie fiel aber sofort zu seinen Füßen nieder und verschied. Und als die jungen Männer hereinkamen, fanden sie sie tot, und sie trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann. Und es kam große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, welche dies hörten. Aber durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk, und sie waren alle einmütig in der Säulenhalle Salomos. Von den übrigen aber wagte keiner, sich ihnen anzuschließen, doch das Volk rühmte sie. Aber umso mehr wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, scharen von Männern und auch Frauen, so daß sie die Kranken auf die Straßen hinaustrugen und auf Betten und Lager legten, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschattete. Es kam aber auch die ganze Menge aus den Städten um Jerusalem zusammen, und sie brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, die alle geheilt wurden. Der Hohe Priester trat auf, und alle, die mit ihm waren, nämlich die Sekte der Saduzäer, und wurden von Eifersucht erfüllt. Und sie legten Hand an die Apostel und setzten sie in öffentlichen Gewahrsam. Ein Engel des Herrn aber öffnete während der Nacht die Türen des Gefängnisses und führte sie hinaus und sprach Geht und stellt euch hin, und redet im Tempel zu dem Volk alle Worte dieses Lebens. Als sie es aber gehört hatten, gingen sie frühmorgens in den Tempel und lehrten. Der Hohe Priester aber kam, und die, die mit ihm waren, und sie beriefen den hohen Rat und die ganze Ältestenschaft der Söhne Israels zusammen und sandten sie ins Gefängnis, um sie vorführen zu lassen. Als aber die Diener hinkamen, fanden sie sie nicht im Gefängnis, und sie kehrten zurück, berichteten und sagten: Wir fanden das Gefängnis mit aller Sorgfalt verschlossen, und die Wachen an den Türen stehen. Als wir aber geöffnet hatten, fanden wir niemand darin. Als aber der Hauptmann des Tempels wie auch die hohen Priester diese Worte hörten, waren sie ihretwegen in Verlegenheit, was das noch werden sollte. Es kam aber einer und berichtete ihnen Siehe, die Männer, die ihr ins Gefängnis gesetzt habt, stehen im Tempel und lehren das Volk. Da ging der Hauptmann mit den Dienern hin und führte sie herbei, nicht mit Gewalt, denn sie fürchteten das Volk, sie könnten gesteinigt werden. Sie führten sie aber herbei und stellten sie vor den hohen Rat. Und der Hohe Priester befragte sie und sprach Wir haben euch streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren, und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen. Petrus und die Apostel aber antworteten und sprachen Man muß Gott mehr gehorchen als Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ermordet habt, indem ihr ihn ans Holz hängt. Diesen hat Gott durch seine Rechte zum Führer und Retter erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu geben. Und wir sind Zeugen von diesen Dingen, und der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. Sie aber ergrimmten, als sie es hörten, und ratschlagten, sie umzubringen. Es stand aber im Hohen Rat ein Pharisäer mit Namen Gamaliel auf, ein Gesetzesgelehrter, angesehen bei dem ganzen Volk, und befahl die Leute für kurze Zeit hinauszutun. Und er sprach zu ihnen Männer von Israel, seht euch bei diesen Menschen vor, was ihr tun wollt. Denn vor diesen Tagen stand Theudas auf und sagte, daß er selbst etwas sei, dem eine Anzahl von etwa vierhundert Männern anhing. Der ist getötet worden, und alle, die ihm Gehör gaben, sind zerstreut und zunichte geworden. Nach diesem stand Judas der Galiläer auf in den Tagen der Einschreibung und machte eine Menge Volk abtrünnig und brachte sie hinter sich. Auch der kam um, und alle, die ihm Gehör gaben, wurden zerstreut. Und jetzt sage ich euch Lasst ab von diesen Menschen, und lasst sie laufen. Denn wenn dieser Rat oder dieses Werk aus Menschen ist, so wird es zugrunde gehen. Wenn es aber aus Gott ist, so werdet ihr sie nicht zugrunde richten können, damit ihr nicht gar als solche befunden werdet, die gegen Gott streiten. Und sie gaben ihm Gehör. Und als sie die Apostel herbeigerufen hatten, schlugen sie sie und geboten, ihnen, nicht im Namen Jesu zu reden, und entließen sie. Sie nun gingen aus dem Hohen Rat fort, voller Freude, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen schmach zu leiden. Und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und Jesus als den Christus zu verkündigen.