»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
0:00
|
8:38
Ein Herz und eine Seele. So lautet der Titel einer deutschen Fernsehserie, die von 1973 bis 1976 in zwei Staffeln vom WDR produziert wurde. Im Vordergrund steht das Leben der kleinbürgerlichen westdeutschen Familie Tetzlaff, deren ebenso cholerisches wie reaktionäres Oberhaupt, »Ekel« Alfred, von Heinz Schubert verkörpert wird. Die Serie erreichte eine hohe Popularität und wird bis heute regelmäßig wiederholt. Gezeigt wurde stark überspitzt das Zusammenleben einer westdeutschen Familie in einer nordrhein-westfälischen Reihenhaussiedlung zu Anfang der 1970er-Jahre. Dass ein großes Publikum an den mit Beleidigungen angereicherten Wortgefechten so viel Freude fand, lässt nichts Gutes für den zwischenmenschlichen Umgang in unserer Gesellschaft erahnen. Das Signal ist im Grunde: Ein solches Verhalten ist nicht nur völlig normal, sondern auch vergnüglich und zum Schmunzeln. In Wahrheit aber kann man so nicht folgenlos miteinander umgehen.
Mit seiner Gemeinde/Kirche hat Jesus Christus etwas anderes im Sinn. Im Tagesvers wird das ansatzweise beschrieben. Durch den Glauben an ihn schenkt Jesus ein Miteinander, das von Liebe, Fürsorge und Güte geprägt ist – wo man wirklich »ein Herz und eine Seele« ist. Mit der Konsequenz, dass jeder dem anderen all das Gute wünscht, das er selbst empfangen hat. Da geht es nicht nur um Materielles, sondern vor allem um den Glauben und die Beziehung zu Gott, die man gefunden hat und in der man glücklich lebt: auf ewig versöhnt und beschenkt mit dem höchsten Gut, das es gibt – dem ewigen Leben. Das Erstaunliche dabei: Wenn man davon weitergibt, hat man nicht weniger, sondern mehr. Man verliert also nichts von dem, was man gewonnen hat. Diese Erfahrung prägte die ersten Christen und schenkte ihnen ein freigiebiges Herz.
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
SPEAKER_00
Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CFV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.
SPEAKER_01
Donnerstag, 20. August. Die ganze Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete etwas von seinem Besitz als privates Eigentum. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. Apostelgeschichte 4, Vers 32. Fenster ins frühe Christentum. 4: Ein Herz und eine Seele. So lautet der Titel einer deutschen Fernsehserie, die von 1973 bis 1946 in zwei Staffeln vom WDR produziert wurde. Im Vordergrund steht das Leben der kleinbürgerlichen westdeutschen Familie Tetzlaff, deren ebenso cholerisches wie reaktionäres Oberhaupt, Ekel Alfred, von Heinz Schubert verkörpert wird. Die Serie erreichte eine hohe Popularität und wird bis heute regelmäßig wiederholt. Gezeigt wurde stark überspitzt das Zusammenleben einer westdeutschen Familie in einer nordrhein-westfälischen Reihenhaussiedlung zu Anfang der 1970er Jahre. Dass ein großes Publikum an den mit Beleidigungen angereicherten Wortgefechten so viel Freude fand, lässt nichts Gutes für den zwischenmenschlichen Umgang in unserer Gesellschaft erahnen. Das Signal ist im Grunde, ein solches Verhalten ist nicht nur völlig normal, sondern auch vergnüglich und zum Schmunzeln. In Wahrheit aber kann man so nicht folgenlos miteinander umgehen. Mit seiner Gemeinde oder Kirche hat Jesus Christus etwas anderes im Sinn. Im Tagesvers wird das ansatzweise beschrieben. Durch den Glauben an ihn schenkt Jesus ein Miteinander, das von Liebe, Fürsorge und Güte geprägt ist, wo man wirklich ein Herz und eine Seele ist. Mit der Konsequenz, dass jeder dem anderen all das Gute wünscht, das er selbst empfangen hat. Da geht es nicht nur um Materielles, sondern vor allem um den Glauben und die Beziehung zu Gott, die man gefunden hat und in der man glücklich lebt. Auf ewig versöhnt und beschenkt mit dem höchsten Gut, das es gibt, dem ewigen Leben. Das Erstaunliche dabei, wenn man davon weitergibt, hat man nicht weniger, sondern mehr. Man verliert also nichts von dem, was man gewonnen hat. Diese Erfahrung prägte die ersten Christen und schenkte ihnen ein freigiebiges Herz. Die Frage zum Nachdenken. Wie erleben und gestalten Sie ihr Miteinander mit anderen? Der Tipp fürs Leben. Unser Verhalten verändert sich erst dann nachhaltig, wenn auch unsere Beziehung zu Gott in Ordnung kommt. Die tägliche Bibellese. Apostelgeschichte 4. Während sie aber zu dem Volk redeten, kamen die Priester und der Hauptmann des Tempels und die Saduzäer auf sie zu, empört darüber, dass sie das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündigten. Und sie legten Hand an sie und setzten sie in Gewahrsam bis an den Morgen, denn es war schon Abend. Viele aber von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig, und die Zahl der Männer kam auf etwa fünftausend. Es geschah aber am folgenden Tag, dass ihre Obersten und Ältesten und Schriftgelehrten sich in Jerusalem versammelten, und Hannas, der hohe Priester, und Kaifas und Johannes und Alexander und so viele vom hohen priesterlichen Geschlecht waren. Und nachdem sie sie in die Mitte gestellt hatten, fragten sie: In welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr dies getan? Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist zu ihnen Oberste des Volkes und Älteste. Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund. Im Namen Jesu Christi des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus dem Toten, in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch den Baulleuten verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen. Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute waren, wunderten sie sich, und sie erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren. Und da sie den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen sahen, konnten sie nichts dagegen sagen. Nachdem sie ihnen aber befohlen hatten, aus dem Hohen Rat zu gehen, überlegten sie miteinander und sagten Was sollen wir diesen Menschen tun? Denn dass wirklich ein deutliches Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen offenbar, die zu Jerusalem wohnen, und wir können es nicht leugnen. Aber damit es nicht weiter unter dem Volk ausgebreitet wird, wollen wir sie bedrohen, dass sie nicht mehr in diesem Namen zu irgendeinem Menschen reden. Und als sie sie gerufen hatten, geboten sie ihnen, sich überhaupt nicht in dem Namen Jesu zu äußern, noch zu lehren. Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen Ob es vor Gott Recht ist, auf euch mehr zu hören als auf Gott, urteilt ihr. Denn es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden. Sie aber bedrohten sie noch mehr und entließen sie, da sie nicht fanden, auf welche Weise sie sie bestrafen sollten, um des Volkes willen. Denn alle verherrlichten Gott um dessen Willen, was geschehen war. Denn der Mensch war mehr als vierzig Jahre alt, an dem dieses Zeichen der Heilung geschehen war. Als sie aber entlassen waren, kamen sie zu den Ehren und verkündeten alles, was die hohen Priester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist, der du durch den Heiligen Geist, durch den Mund unseres Vaters, des Knechtes David, gesagt hast, warum toben die Nationen und seinen Eidles die Völker? Die Könige der Erde standen auf, und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten. Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht, Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte. Und nun, Herr, sieh an ihre Drohung, und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden, indem du deine Hand ausstrickst zur Heilung, das Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes, Jesus. Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Städte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit. Die Menge derer, aber, die gläubig wurden, war ein Herz und eine Seele. Und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein eigen sei, sondern es war ihnen alles gemeinsam. Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus ab, und große Gnade war auf ihnen allen. Denn es war auch keiner bedürftig unter ihnen, denn so viele Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Preis des Verkauften und legten ihn nieder zu den Füßen der Apostel. Es wurde aber jedem zugeteilt, so wie einer Bedürfnis hatte. Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde, was übersetzt heißt Sohn des Trostes, ein Levit, ein Zyprer von Geburt, der einen Acker besaß, verkaufte ihn, brachte das Geld und legte es zu den Füßen der Apostel nieder.