Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Leben ist mehr
Last im Gepäck
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Stellen Sie sich vor, Sie sind ein bis zwei Monate lang in der Natur unterwegs, ohne zwischendurch duschen oder frische Wäsche aus dem Schrank holen zu können. Auch Einkaufsmöglichkeiten gibt es keine. Was würden Sie in Ihren Rucksack packen? Worauf würden Sie verzichten? Sie würden wohl nur Dinge mitnehmen, die absolut notwendig sind. Nicht zuletzt deshalb, um so wenig wie möglich schleppen zu müssen. Denn jedes ersparte Kilogramm stärkt Ihre körperlichen Ressourcen. Dadurch sinkt die Gefahr, unterwegs aufgeben zu müssen.
So wie manche Wanderer oder Weltentdecker nur mit einem Rucksack bepackt sind, sind auch wir auf einer »Lebensreise« unterwegs. Zu Beginn der Reise erhält jeder einen Rucksack. Im Laufe der Zeit wird dieser mit Erfahrungen, Freuden und Sorgen gefüllt. Der Träger spürt, dass der Rucksack an Gewicht zunimmt. Neben positiven Dingen sammelt sich dort leider auch »Müll« an. Statt ihn täglich auszusortieren, werden einige dieser Müllstücke als Souvenirs betrachtet. Der Träger will sie nicht hergeben. Er redet vielleicht mit Gott über dieses Aussortierte, bittet ihn um seine Hilfe, aber schlussendlich packt er sie wieder in seinen Rucksack. Seine Freiheit wird immer mehr eingeschränkt.
Der Tagesvers lädt uns nun ein: Wer müde und beladen ist, darf zu Jesus kommen. Von unserer Geburt an lastet Schuld auf uns. Der Rucksack ist schon am Anfang nicht ganz leer. Mit der Zeit »beweisen« wir das mit eigenen Taten und Fehlern, die unseren Mitmenschen schaden. Wir merken, dass wir (trotz Anstrengung) nicht perfekt sind. Doch genau dafür ist Jesus auf diese Welt gekommen. Wir dürfen im Gebet alles aussprechen, was uns belastet. Vor allem dürfen wir ihm die Last unserer Sünde nennen. Er will sie vergeben.
Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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