»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Als ich Anfang des Jahres 2024 zwei Fehlgeburten direkt hintereinander erlebte, war das ein großer Schock für mich. Ich sah es als meine Berufung an, aus vollem Herzen Mutter zu sein – und jetzt? Hatte ich Gott falsch verstanden? Warum ließ er das zu? Warum ausgerechnet ich? Möglicherweise kennen Sie ähnliche Fragen, wenn Sie ein Schicksalsschlag ereilt, mit dem Sie nicht gerechnet haben.
Die Frage ist jedoch, wie wir mit den schweren Situationen umgehen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen: Verweilen wir in einer Schockstarre, verbittern wir oder fangen gar an, Menschen abzulehnen, die genau das haben, was uns genommen wurde? Klagen wir Gott an? Oder haben wir den Mut, durch diese Zeit hindurchzugehen, den Schmerz zu durchleben und die Unsicherheit auszuhalten, dass es auf manche Fragen keine Antworten gibt?
Wenn Sie auf Ihr bisheriges Leben zurückschauen, stellen Sie vielleicht fest, dass Sie vor allem durch das Schwere geformt wurden. Vielleicht erkennen Sie rückblickend sogar, wie gut es war, dass genau dieses oder jenes Schmerzhafte passiert ist, weil Sie dadurch etwas Wichtiges gelernt, neue Erkenntnisse gewonnen oder sogar Ihre Lebensweise grundlegend verändert haben.
Genau diese Perspektive wünsche ich Ihnen: Dass Sie erkennen, dass in Leid und Not ein verborgener Segen liegen kann. Das Wichtigste dabei ist: Sie müssen durch dunkle Täler nicht allein gehen. Es gibt einen Gott, der Sie liebt, der Sie versteht und der Ihnen Trost, neuen Mut und Hoffnung geben möchte. Schwere Zeiten in unserem Leben sind oft der Anlass, diesen Gott zu suchen, vielleicht zum ersten Mal in unserem Leben. Wer das tut, wird erleben, dass Gott Freude mitten im Leid schenken kann.
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
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Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CLV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.
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Donnerstag, 15. Januar. Du hast mein Klagelied in einen Freudentanz verwandelt, mir statt des Trauerkleids ein Festgewand gegeben. Psalm 30, Vers 12. Segen im Leid. Als ich Anfang des Jahres 2024 zwei Fehlgeburten direkt hintereinander erlebte, war das ein großer Schock für mich. Ich sah es als meine Berufung an, aus vollem Herzen Mutter zu sein. Und jetzt hatte ich Gott falsch verstanden? Warum ließ er das zu? Warum ausgerechnet ich? Möglicherweise kennen Sie ähnliche Fragen, wenn sie einen Schicksalsschlag ereilt, mit dem Sie nicht gerechnet haben. Die Frage ist jedoch, wie wir mit den schweren Situationen umgehen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Verweilen wir in einer Schocksstarre? Verbittern wir oder fangen gar an, Menschen abzulehnen, die genau das haben, was uns genommen wurde? Klagen wir Gott an? Oder haben wir den Mut, durch diese Zeit hindurchzugehen, den Schmerz zu durchleben und die Unsicherheit auszuhalten, dass es auf manche Fragen keine Antwort gibt? Wenn Sie auf ihr bisheriges Leben zurückschauen, stellen Sie vielleicht fest, dass sie vor allem durch das Schwere geformt wurden. Vielleicht erkennen Sie rückblickend sogar, wie gut es war, dass genau dieses oder jenes Schmerzhafte passiert ist, weil sie dadurch etwas Wichtiges gelernt, neue Erkenntnisse gewonnen oder sogar ihre Lebensweise grundlegend verändert haben. Genau diese Perspektive wünsche ich Ihnen, dass Sie erkennen, dass in Leid und Not ein verborgener Segen liegen kann. Das Wichtigste dabei ist, sie müssen durch dunkle Täler nicht allein gehen. Es gibt einen Gott, der Sie liebt, der sie versteht und der ihnen trost, neuen Mut und Hoffnung geben möchte. Schwere Zeiten in unserem Leben sind oft der Anlass, diesen Gott zu suchen, vielleicht zum ersten Mal in unserem Leben. Wer das tut, wird erleben, dass Gott Freude mitten im Leid schenken kann. Die Frage zum Nachdenken. Wo haben Sie in Ihrem Leben nach schweren Zeiten das Gute erkennen und für sich annehmen können? Der Tipp fürs Leben. Wenn Sie nicht weiter wissen, versuchen Sie es mit einem Gebet. Gott hört Sie immer, egal zu welcher Uhrzeit. Die tägliche Bibellese. Jesaja 38, Verse 1 bis 21. In jenen Tagen wurde Hiskia totkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amos, kam zu ihm und sagte zu ihm: So spricht der Herr: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht am Leben bleiben. Da wandte Hiskia sein Gesicht zur Wand und betete zu dem Herrn, und er sprach: Ach, Herr, gedenke doch daran, dass ich vor deinem Angesicht in Treue und mit ungeteiltem Herzen gelebt habe, und dass ich getan habe, was gut ist in deinen Augen. Und Hiskia weinte sehr. Da geschah das Wort des Herrn zu Jesaja: Geh hin und sage zu Hiskia: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David, ich habe dein Gebet gehört, ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich will zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzufügen. Und aus der Hand des Königs von Assur will ich dich und diese Stadt retten und will diese Stadt beschirmen. Und dies wird dir das Zeichen vom Herrn sein, dass der Herr dieses Wort, das er geredet hat, tun wird. Siehe, ich lasse den Schatten der Sonnenuhr, um so viele Stunden zurückkehren, wie die Sonne von den Stufen an der Sonnenuhr des Ahaas bereits abwärts gegangen ist, zehn Stufen zurück. Da kehrte die Sonne zehn Stufen zurück an den Stufen, die sie abwärts gegangen war. Aufzeichnung Hiskias, des Königs von Judah, als er krank gewesen und von seiner Krankheit genesen war. Ich sagte In der Mitte meiner Tage soll ich hingehen zu den Pforten des Sheols. Ich bin beraubt des Restes meiner Jahre. Ich sagte Ich werde ja nicht sehen, ja im Land der Lebendigen auch nicht Menschen mehr erblicken bei den Bewohnern des Totenreiches. Meine Hütte ist abgebrochen, und ich wurde von mir weggenommen wie ein Hirtenzelt. Wie ein Weber habe ich mein Leben zu Ende gewebt, vom Kettgarn schnitt er mich los. Vom Tag bis zur Nacht wirst du ein Ende mit mir machen. Ich schrie um Hilfe bis zum Morgen, aber wie ein Löwe, so zerbrach er alle meine Gebeine. Vom Tag bis zur Nacht wirst du ein Ende mit mir machen. Wie eine Schwalbe, eine Drossel, so zwitscherte ich, ich gurte wie eine Taube. Verschmachtend blickten meine Augen zur Höhe. Herr, ich bin in Bedrängnis, tritt als Bürger für mich ein. Was soll ich reden, nachdem er zu mir gesprochen und es selbst ausgeführt hat? Ich will dich loben, alle meine Jahre, trotz der Betrübnis meiner Seele, Herr. Ich will dich loben wegen derer, die leben, und für alles, worin mein Geist lebt, und du machst mich gesund und erhältst mich am Leben. Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid. Du, du hast liebevoll meine Seele von der Grube der Vernichtung zurückgehalten, denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen. Denn der Sheol preisst dich nicht, der Todlob singt dir nicht, die, in die Grube hinabgefahren sind, hoffen nicht auf deine Treue. Der Lebende, der Lebende, der preist dich, wie heute ich. Der Vater erzählt den Kindern von deiner Treue, der Herr war bereit, mich zu retten. Und wir wollen das Seitenspiel erklingen lassen alle Tage unseres Lebens im Haus des Herrn. Und Jesaja sagte: Man solle einen Feigenkuchen aus Feigenfrüchten nehmen und ihn auf dem Geschwür verstreichen, damit er genese.