Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Leben ist mehr
Frühjahrsputz
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Einmal im Jahr, um die Frühlingszeit, überkommt mich eine ungeheuer große Motivation, alles zu putzen (die sollte ich auch nutzen, denn ansonsten ist sie ebenso schnell wieder weg). Dann werden Vorhänge nach dem Winter wieder staubfrei gewaschen, Fenster vom Dreck befreit und die Küchenschränke ausgeräumt, geputzt und deren Inhalt sortiert. Das ist eine Menge Arbeit, aber das anschließende Gefühl der Sauberkeit ist sehr angenehm und der Mühe wert.
Neulich stieß ich in der Bibel ebenfalls auf eine Art Riesen-Frühjahrsputz. Zur Vorgeschichte: Hiskia wurde mit 25 Jahren König, nachdem sein Vater Ahas gestorben war. Ahas verehrte wie kein anderer König fremde Götzen und betete nicht den wahren Gott an. Aus diesem Grund baute er auch neue Götzenaltäre und benötigte den Tempel Gottes nicht mehr. Daher ließ er seine Tore für viele Jahre verschließen. Dementsprechend schlecht sah es leider auch in seinem Königreich aus.
Als Hiskia König wurde, lesen wir interessanterweise, dass die erste Amtshandlung im ersten Monat seiner Regierung die Öffnung der Tore des Tempels war. Dann ordnete er die komplette Reinigung des Tempels an, und die Leviten und Priester machten sich eifrig ans Werk. Hiskia hatte erkannt, woran das Volk erkrankt war und warum es bergab ging: Der König und das Volk hatten sich abgewendet von Gott, hatten die Verbindung gekappt und im wahrsten Sinne des Wortes die Tür zugemacht. Hiskia nun ließ den Tempel wieder für seine eigentliche Bestimmung herrichten, nämlich für die Anbetung Gottes.
Auch wir Menschen heute haben eine Bestimmung. Auch wir sind geschaffen, um Gott zu loben und anzubeten. Den Weg zu ihm hat Jesus frei gemacht. Und er will umgekehrt sogar in uns Wohnung nehmen – wenn dort alles sauber ist.
Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
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SPEAKER_0026. März, 2. Chronik Kapitel 29, Vers 16. Und die Priester gingen in das Innere des Hauses des Herrn, um es zu reinigen, und sie brachten alles Unreine, das sie in den Tempel des Herrn fanden, in den Hof des Hauses des Herrn hinaus. Frühjahrsputz, einmal im Jahr um die Frühlingszeit, überkommt mich eine ungeheuer große Motivation, alles zu putzen. Die sollte ich auch nutzen, denn ansonsten ist sie ebenso schnell wieder weg. Dann werden Vorhänge nach dem Winter wieder staubfrei gewaschen, Fenster vom Dreck befreit und die Küchenschränke ausgeräumt geputzt und deren Inhalt sortiert. Das ist eine Menge Arbeit, aber das anschließende Gefühl der Sauberkeit ist sehr angenehm und der Mühe wert. Neulich stieß sich in der Bibel ebenfalls auf eine Art Riesenfrühjahrsputz. Zur Vorgeschichte. Heskiah wurde mit 25 Jahren König, nachdem sein Vater Ahas gestorben war. Ahas verehrte wie kein anderer König fremde Götzen und betete nicht den wahren Gott an. Aus diesem Grund baute er auch neue Götzenaltäre und benötigte den Tempel Gottes nicht mehr. Daher ließ er seine Tore für viele Jahre verschließen. Dementsprechend schlecht sah es leider auch in seinem Königreich aus. Als Heschia König wurde, lesen wir interessanterweise, dass die erste Amtshandlung im ersten Monat seiner Regierung die Öffnung der Tore des Tempels war. Dann ordnete er die komplette Reinigung des Tempels an, und die Leviten und Priester machten sich eifrig ans Werk. Hiskia hatte erkannt, woran das Volk erkrankt war und warum es bergab ging. Der König und das Volk hatten sich abgewendet von Gott, hatten die Verbindung gekappt und im wahrsten Sinne des Wortes die Tür zugemacht. Hiskia nun ließ den Tempel wieder für seine eigentliche Bestimmung herrichten, nämlich für die Anbetung Gottes. Auch wir Menschen heute haben eine Bestimmung, auch wir sind geschaffen, um Gott zu loben und anzubeten. Den Weg zu ihm hat Jesus frei gemacht, und er will umgekehrt sogar in uns Wohnung nehmen, wenn dort alles sauber ist. Frage Hat sich in ihrem Leben auch eine Menge Gerümbel und Dreck angehäuft? Tipp. Dann nutzen Sie doch den Frühlingsanfang, um gründlich aufzuräumen und sauber zu machen. Bibellese, 2. Chronik Kapitel 29 Heskea war 25 Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 29 Jahre in Jerusalem. Seine Mutter hieß Abi, eine Tochter Sechalias. Und er tat, was dem Herrn wohlgefiel, wie sein Vater, David. Er tat auf die Türen am Haus des Herrn, im ersten Monat des ersten Jahres seiner Herrschaft, und besserte sie aus, und ließ die Priester und Lewiten kommen, und versammelte sie auf dem Platz im Osten, und sprach zu ihnen. Hört mir zu, ihr Leviten, heiligt euch nun, dass ihr weid das Haus des Herrn, des Gottes eurer Väter, und tut heraus den Unrat aus dem Heiligtum, denn unsere Väter wurden untreu und haben getan, was dem Herrn, unserem Gott, missfällt, und haben ihn verlassen, und haben ihr Angesicht von der Wohnung des Herrn abgewandt und ihr den Rücken zugekehrt. Sie haben sogar die Türen an der Vorhalle zugeschlossen, und die Lampen ausgelöscht und kein Räucherwerk geräuchert, und dem Gott Israels kein Brandopfer im Heiligtum dargebracht. Daher ist der Zorn des Herrn über Judah Jerusalem gekommen, und er hat sie dahingegeben zum Entsetzen und zum Erschrecken, dass man sie verspottet, wie ihr mit euren Augen seht. Denn siehe, um dessen Willen sind unsere Väter durch Schwert gefallen und unsere Söhne, Töchter und Frauen weggeführt. Nun habe ich im Sinne, einen Bund zu schließen mit dem Herrn, dem Gott Israels, das sein Zorn und Grimm sich von uns wende. Nun, meine Söhne, seid nicht lässig, denn euch hat der Herr erwählt, dass ihr zum Dienst vor ihm stehen sollt, und dass ihr seine Diener seid und ihm Opfer bringt. Da machten sich auf die Leviten Mahat, der Sohn Namasais, und Jol, der Sohn Asarias, aus den Söhnen Kehats, aus den Söhnen Merari, aber Kish, der Sohn Abdis, und Asaria, der Sohn Jehalalels, und aus den Söhnen Gershon Joach, und der Sohn Simas, und Eden, der Sohn Joach, aus den Söhnen Elisaphan Shimri und Jeiel, aus den Söhnen Asaf, Secharia und Matania, aus den Söhnen Heman, Jehiel und Shimi, aus den Söhnen Jedutun, Shemia und Usiel. Sie versammelten ihre Brüder und heiligten sich und gingen hinein, um das Haus des Herrn zu reinigen, wie der König nach dem Wort des Herrn geboten hatte. Die Priester aber gingen ins Innere des Hauses des Herrn, um es zu reinigen, und taten alles Unreine, das im Tempel des Herrn gefunden wurde, auf den Vorhof im Hause des Herrn, und den Leviden nahmen es auf und trugen es hinaus an den Bach Kidron. Mit der Weihe aber fingen sie am ersten Tag des ersten Monats an, und am achten Tag des Monats gingen sie in die Vorhalle des Herrn und weihten das Haus des Herrn acht Tage lang. Und am sechzehnten Tag des ersten Monats vollendeten sie ihr Werk. Und sie gingen hin zum König des Gia und sprachen Wir haben gereinigt das ganze Haus des Herrn, dem Brandopferaltar und alle Geräte, den Tisch, der Schaubrote und alle seine Geräte, und alle Geräte, die der König Ahas, als er König war, hatte wegwerfen lassen, als er untreu wurde. Die haben wir wieder aufgestellt und geweiht. Siehe, sie sind vor dem Altar des Herrn. Da machte sich der König Hisgia früh auf und versammelte die oberen der Stadt und ging hinauf zum Haus des Herrn. Und sie brachten herzu sieben junge Stiere, sieben Widder, sieben Lämmer und sieben Ziegenböcke zum Sündopfer für das Königreich, für das Heiligtum und für Judah. Und er sprach zu den Priestern, den Söhnen Aarons, dass sie auf dem Altar des Herrn opfern sollten. Da schlachteten sie die Rinder, und die Priester nahmen das Blut und sprengten es an den Altar, und sie schlachteten die Widder und sprengten das Blut an den Altar, und sie schlachteten die Lämmer und sprengten das Blut an den Altar. Und sie brachten die Böcke zum Sündopfer vor den König und die Gemeinde und legten ihre Hände auf sie, und die Priester schlachteten sie und taten ihr Blut zur Entsündigung an den Altar, um Sühne zu schaffen für ganz Israel. Denn der König hatte befohlen, Brandopfer und Sündopfer darzubringen für ganz Israel. Und er stellte die Lewiten auf im Haus des Herrn, mit Zimbeln, Psaltern und Harfen, wie es David befohlen hatte, und Gatt, der Seher des Königs, und der Propheten Natan. Denn es war das Herrn gebot durch seine Propheten. Und so standen die Leviten mit den Seitenspielen Davids und die Priester mit den Trompeten, und Heschia gebot, das Brandopfer auf dem Altar darzubringen, und um die Zeit, da das Brandopfer anfing, begann noch der Gesang für den Herrn und die Trompeten und dazu mancherlei Seitenspiel Davids des Königs von Israel. Und die ganze Gemeinde betete an, und der Gesang erscholl, und die Trompeten ertönten, und alles wehrte so lange, bis das Brandopfer vollendet war. Als nun das Brandopfer verrichtet war, beugten der König und alle, die sich bei ihm befanden, die Knie und beteten an. Und der König Heskias, samt den Oberen, gebot den Leviten, den Herrn zu loben, mit den Liedern Davids und des Sehers Asaf. Und sie lobten mit Freuden und neigten sich und beteten an, und Heskiah hob an und sprach: Nun habt ihr für den Herrn eure Hände gefüllt, tretet dazu und bringt die Schlachtopfer und Lobopfer zum Haus des Herrn. Und die Gemeinde brachte dazu Schlachtopfer und Lobopfer, dazu jeder, der willigen Herzens war, Brandopfer. Und die Zahl der Brandopfer, die die Gemeinde brachte, war siebzig Rinder, hundert Widder und zwei hundert Lämmer, dies alles zum Brandopfer für den Herrn. Es waren aber der geweihten Tiere sechshundert Rinder und drei tausend Schafe. Aber die Priester waren zu wenig, um allen Brandopfern die Haut abziehen zu können. Darum halfen ihnen die Brüder, die Leviten, bis die Arbeit verrichtet war und bis sich die Priester geheiligt hatten, denn die Leviten waren williger gewesen als die Priester, sich zu heiligen. Auch waren es viele Brandopfer mit dem Fett der Dankopfer und mit den Trankopfern zu den Brandopfern. So wurde der Dienst am Hause des Herrn geordnet, und Hesia freute sich samt allem Volk über das, was Gott dem Volk bereitet hatte, denn es war unversehensgekommen.