»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Als Tony Turek, der Torwart der legendären deutschen Fußballnationalelf des Jahres 1954, nach seinem ersten Patzer mit einer besonders eindrucksvollen Parade seinen »Kasten« sauber hielt, jubelte der Radioreporter Herbert Zimmermann und nannte Turek einen »Teufelskerl« und – in einem Atemzug – einen »Fußballgott«. Dieser Begriff wurde seinerzeit nicht nur von Kirchenvertretern heftig kritisiert, auch der damalige Bundespräsident Theodor Heuss meinte: »Das geht zu weit.« Zimmermann musste sich öffentlich entschuldigen, und seine Zukunft als Sportreporter geriet ernsthaft in Gefahr.
Heute gibt es unzählige Musik- oder Film-Diven (wörtlich: »Göttliche«) oder Sportidole, die von ihren Fans für göttlich und anbetungswürdig gehalten werden. Es gibt z. B. einen Internet-Fanklub für die deutsche Interpretin Lena Meyer-Landrut, in dem diese nur als die »anbetungswürdige LML« bezeichnet wird. Im Alltag werden heute sogar zuweilen feine Speisen oder exquisite Weine von ihren Konsumenten gerne als »göttlich« und anbetungswürdig bezeichnet. Diese Attribute erscheinen mittlerweile nahezu inflationär.
Ganz anders sieht das ein Engel Gottes, der im letzten Kapitel der Bibel das Wort ergreift. Der Evangelist Johannes, dem Gott einen Blick in die Zukunft der Menschheit offenbart, fällt am Schluss nieder, um »anzubeten zu den Füßen des Engels«, der ihm all die zukünftigen Dinge im Auftrag Gottes gezeigt hatte. Doch dieser Engel – immerhin ein wirklich himmlisches Wesen mit unmittelbarem Zugang zu Gott – nimmt es mit der Ehrfurcht vor dem wahren Gott ganz genau. Er korrigiert Johannes mit den Worten: »Sieh zu, tu es nicht!«
Es gibt nur einen, der wirklich anbetungswürdig ist: Bete Gott an!
Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CfV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.
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9. März. Offenbarung Kapitel 22, Vers 9. Bete Gott an. Anbetungswürdig. Als Tony Turek, der Torwart der legendären deutschen Fußball-Nationalelf des Jahres 1954, nach seinem ersten Patzer mit einer besonders eindrucksvollen Parade seinen Kasten sauber hielt, jubelte der Radioreporter Herbert Zimmermann und nannte Turek einen Teufelskerl und in einem Atemzug einen Fußballgott. Dieser Begriff wurde seinerzeit nicht nur von Kirchenvertretern heftig kritisiert. Auch der damalige Bundespräsident Theod Heuss meinte, das geht zu weit. Zimmermann musste sich öffentlich entschuldigen, und seine Zukunft als Sportreporter geriet ernsthaft in Gefahr. Heute gibt es unzählige Musik- und Filmdiven, wörtlich göttliche oder Sportidole, die von ihren Fans für göttlich und anbetungswürdig gehalten werden. Es gibt zum Beispiel einen Internetfanclub für die deutsche Interpretin Lena Meyer-Landruth, in dem diese nur als die anbetungswürdige LML bezeichnet wird. Im Alltag werden heute sogar zuweilen feine Speisen oder exquisite Weine von ihren Konsumenten gerne als göttlich und anbetungswürdig bezeichnet. Diese Attribute erscheinen mittlerweile nahezu inflationär. Ganz anders sieht das ein Engel Gottes, der im letzten Kapitel der Bibel das Wort ergreift. Der Evangelist Johannes, dem Gott einen Blick in die Zukunft der Menschheit offenbart, fällt am Schluss nieder, um anzubeten zu den Füßen des Engels, der ihm all die zukünftigen Dinge im Auftrag Gottes gezeigt hatte. Doch dieser Engel, immerhin ein wirklich himmlisches Wesen, mit unmittelbarem Zugang zu Gott, nimmt es mit der Ehrfurcht vor dem wahren Gott ganz genau. Er korrigiert Johannes mit den Worten Sieh zu, tu es nicht. Es gibt nur einen, der wirklich anbetungswürdig ist. Bete Gott an. Frage: Warum ist uns aus den Augen geraten, wer wirklich anbetungswürdig ist? Tipp. Wer Gott nicht anbetet, der hat die falsche Priorität in seinem Leben. Bibellese Daniel Kapitel 3, Vers 1 bis 28. Der König Nebukadneza ließ ein goldenes Bild machen, 60 Ellen hoch und sechs Ellen breit, und ließ das Aufrichten in der Ebene Dura im Lande Babel. Und der König Nebukadnezer sandte nach den Fürsten, Würdenträgern, Stadthaltern, Richtern, Schatzmeistern, Räten, Amtsleuten und allen Mächtigen im Lande, dass sie zur Weihe des Bildes zusammenkommen sollten, das der König Nebukadneza hatte aufrichten lassen. Da kamen zusammen die Fürsten, Würdenträger, Stadthalter, Richter, Schatzmeister, Räte, Amtleute und alle Mächtigen im Lande zur Weihe des Bildes, das der König Nebukadneza hatte aufrichten lassen, und sie stellten sich vor dem Bild auf, das Nebukadneza hatte aufrichten lassen. Und der Herold rief laut: Es wird euch befohlen, euch Völker, Nationen und Sprachen. Wenn ihr hören werdet den Klang des Horns, der Flöte, der Zitter, der Harfe, der Leier, der Doppelflöte und aller anderen Instrumente, dann sollt ihr Niederfallen das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadneza hat, aufrichten lassen. Wer aber dann nicht hinfällt und anbete, der soll zu derselben Stunde in den glühenden Feuerofen geworfen werden. Als sie nun den Klang des Horns, der Flöte, der Zitter, der Harfe, der Leier und aller anderen Instrumente hörten, fielen alle Völker Nationen und sprachen nieder und beteten an, das goldene Bild, das der König Nebukadneza hatte, aufrichten lassen. Da kamen einige chaldäische Männer und verklagten die Juden, fingen an und sprachen zum König Nebukadnezer, der König lebe ewig. Du König hast ein Gebot ergehen lassen, dass alle Menschen Niederfall das goldene Bild anbeten sollten, wenn sie den Klang des Horns, der Flöte, der Zitter, der Harfe, der Leier und der Doppelflöte und aller anderen Instrumente hören würden. Wer aber nicht niederfiel und anbete, sollte in den glühenden Feuerofen geworben werden. Nun sind da jüdische Männer, die du über die einzelnen Ämter im Lande Babel gesetzt hast, nämlich Schadrach, Meschach und Abednego. Diese Männer verachten dich, o König, sie ehren deinen Gott nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du hast aufrichten lassen. Da befahl Nebukadneza mit Grimm und Zorn, Schadrach, Meschach und Abednego vor ihnen zu bringen, und die Männer wurden vor den König gebracht. Da fing Nebukadnza an und sprach zu ihnen, Wie? Wollt ihr, Schadrach, Meschach und Abednego, meinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten, das ich habe aufrichten lassen? Bolan, seid bereit, sobald ihr den Klang des Horns, der Flöte, der Zitter, der Harfe, der Leier und einer Doppelflöte und aller anderen Instrumente hören werdet, so fallt nieder und betet das Bild an, das ich habe machen lassen. Werdet ihr es aber nicht anbeten, dann sollt ihr zur selben Stunde in den glühenden Feuerofen geworfen werden. Lasst sehen, wer der Gott ist, der euch aus meiner Hand erretten könnte. Da fingen Schadrach, Meschach und Abednego an und sprachen zum König Nebukadnetza. Es ist nicht nötig, dass wir dir darauf antworten. Sehe, unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen, und auch aus deiner Hand, o König, kann er erretten. Und wenn es nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten werden. Da wurde Nebukadneza voll grimm, und der Ausdruck seines Angesichts veränderte sich gegenüber Schadrach, Meschach und Abednego, und er befahl, man sollte den Ofen siebenmal heißer machen, als man sonst zu Tun pflegte. Und er befahl den besten Kriegsleuten, die in seinem Heer waren, Schadrach, Meschach und Abednego zu binden und in den glühenden Feuerofen zu werfen. Da wurden diese Männer in ihren Mänteln, Hosen, Hüten und anderen Kleidern gebunden und in den glühenden Feuerofen geworfen. Weil das Gebot des Königs so streng und der Ofen überaus heiß war, tötete die Feuerflamme die Männer, die Schadrach, Meschach und Abednego hinaufbrachten. Aber die drei Männer, Schadrach, Meschach und Abednego, fielen hinab in den glühenden Feuerofen, gebunden, wie sie waren. Da entsetzte sich der König Nebukadnezer, fuhr auf und sprach zu seinen Räten, Haben wir nicht drei Männer gebunden in das Feuer werfen lassen? Sie antworteten und sprachen zum König, Ja, König, er antwortete und sprach, Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen, und sie sind unversehrt. Und der Vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter. Und Nebukadneza trat vor die Tür des glühenden Feuerofens und sprach: Schadrach, Meschach, Abednego, ihr Knechter des höchsten Gottes, tretet heraus und kommt her. Da traten Schadrach, Meschach und Abednego heraus aus dem Feuer. Und die Fürsten, Würdenträger, Statthalter und Räte des Königs kamen zusammen und sahen, daß das Feuer den Leibern dieser Männer nichts hatte anhaben können, und ihr Haupthahn nicht versenkt und ihre Mäntel nicht versehrt waren. Ja, man konnte keinen Brand an ihnen riechen. Da fing Nebukadnezer an und sprach Gelobt sei der Gott Schadrachs, Mesachs und Abednego, der seinen Engel gesandt hat und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut, und das Königsgebot nicht gehalten haben, sondern ihren Leib preisgaben, denn sie wollten keinen anderen Gott verehren und anbeten, als allein ihren Gott.