»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Gewiss haben Sie eine klare Vorstellung von fairem Verhalten. Oft wissen wir genau, welches Verhalten wir von unserem Gegenüber je nach Situation erwarten. Doch folgen wir auch selbst diesen Vorstellungen? Ein Beispiel dazu:
Ihr Fahrrad wurde vor Ihrer Haustür gestohlen, und Sie dachten entspannt an Ihre Hausratversicherung. Doch der Versicherungsvertreter holte Sie schnell in die Realität zurück: »Nach Ziffer 13 b ist ein Fahrrad (nur) dann mitversichert, wenn es in Haus oder Garage verschlossen abgestellt ist.« Was nun? Ihr Rad war nicht abgeschlossen! Sollen Sie das korrekt angeben? Wie ehrlich sind Sie dann?
Ein anderes Beispiel: Vor einigen Jahren stand bei uns der Abschluss einer Gebäudeversicherung gegen Feuer-, Wasser- und Sturmschäden an. Aus meinem Beruf ist mir die häufige Unterversicherung von Eigentümern bekannt. Sie freuen sich über einen niedrigen Jahresbeitrag. Doch das ist ein großer Schwindel. Man übersieht, dass im Schadensfall der Gebäudewert noch einmal nachgerechnet wird. Kommt dabei eine Unterbewertung heraus, wird die Erstattungssumme drastisch gekürzt. Wenn Sie also über die Jahre nur den halben Wert eingezahlt haben, wird auch nur die Hälfte des vielleicht großen Schadens erstattet. Der Schwindel fliegt auf und schadet Ihnen. Wie ehrlich sind Sie hier?
Jakob, ein Stammvater des Volkes Israel, setzte in seinem Verhalten oftmals auf Täuschung und listigen Betrug. Er war nicht ehrlich! Doch erst spät bemerkte er, dass damit keine Probleme gelöst werden. Schlimmer noch: In späteren Jahren holte ihn sein eigener Schwindel ein. Die engste Familie betrog ihn, jegliches Vertrauen war zerstört. Mehrmals musste er deshalb sogar fliehen.
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17. Januar. 1. Mose Kapitel 31, Vers 20. Und Jakob täuschte Laban den Adamer, weil er ihm nicht mitteilte, dass er fliehen wollte. Das macht doch jeder. Gewiss haben sie eine klare Vorstellung von fairem Verhalten. Oft wissen wir genau, welches Verhalten wir von unserem Gegenüber, je nach Situation erwarten. Doch folgen wir auch selbst diesen Vorstellungen? Ein Beispiel dazu. Ihr Fahrrad wurde vor ihrer Haustür gestohlen und Sie dachten entspannt an ihrer Hausratversicherung. Doch der Versicherungsvertreter holte sich schnell in die Realität zurück. Nach Ziffer 13B ist ein Fahrrad nur dann mitversichert, wenn es in Haus oder Garage verschlossen abgestellt ist. Hm, was nun? Ihr Rad war nicht abgeschlossen. Sollten Sie das korrekt angeben? Wie ehrlich sind Sie dann? Ein anderes Beispiel. Vor einigen Jahren stand bei uns der Abschluss einer Gebäudeversicherung gegen Feuer-, Wasser und Sturmschäden an. Aus meinem Beruf ist mir die häufige Unterversicherung von Eigentümern bekannt. Sie freuen sich über einen niedrigen Jahresbeitrag. Doch das ist ein großer Schwindel. Man übersieht, dass im Schadensfall der Gebäudewert noch einmal nachgerechnet wird. Kommt dabei eine Unterbewertung heraus, wird die Erstattungssumme drastisch gekürzt. Wenn sie also über die Jahre nur den halben Wert eingezahlt haben, wird auch nur die Hälfte des vielleicht großen Schadens erstattet. Der Schwindel fliegt auf und schadet ihnen. Wie ehrlich sind Sie hier? Jakob, ein Stammvater des Volkes Israel, setzte in seinem Verhalten oftmals auf Täuschung und listigen Betrug. Er war nicht ehrlich. Doch erst später bemerkte er, dass damit keine Probleme gelöst werden. Schlimmer noch, in späteren Jahren holte ihn sein eigener Schwindel ein. Die engste Familie betrug ihn, und jegliches Vertrauen war zerstört. Mehrmals musste er deshalb sogar fliehen. Frage: In welchen Situationen sind Sie unehrlich? Tipp Klären Sie Ihre Beziehungen und durchdenken Sie Ihre Absprachen, sodass man sich darauf verlassen kann. Bibellese 1. Mose Kapitel 27. Und es begab sich, als Isaac alt geworden war und seine Augen zu schwach zum Sehen wurden, rief er Esau seinen älteren Sohn und sprach zu ihm Mein Sohn. Er beantwortete ihm, Hier bin ich. Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden und weiß nicht, wann ich sterben werde. So nimm nun dein Gerät, Köcher und Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbrett, und mach mir ein Essen, wie ich's gern habe, und bring mir es herein, dass ich esse, auf das dich meine Seele segne, ehe ich sterbe. Rebekka aber hörte diese Worte, die Isaak zu seinem Sohn Esau sagte, und Esau ging hing aufs Feld, daß er ein Wildbrett jagte und heimbrichte. Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn, siehe, ich habe deinen Vater mit Esau, deinem Bruder, reden hören. Bringe mir ein Wildbrett und mach mir ein Essen, das ich esse und dich segne vor dem Herrn, ehe ich sterbe. So höre nun auf mich, mein Sohn, und tu, was ich dir heiße. Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie es gerne hat. Das sollst du deinem Vater hineinbringen, dass er esse, auf das er dich segne vor seinem Tod. Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka, siehe, mein Bruder Esau ist behaart, doch ich bin glatt. So könnte vielleicht mein Vater mich betasten, und ich würde vor ihm dastehen, als ob ich ihn betrügen wollte, und brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen. Da sprach seine Mutter zu ihm Dein Fluch sei auf mir, mein Sohn. Gehorch Ihre meinen Worten, geh und hole mir. Da ging er hin und holte und brachte es seiner Mutter. Da machte seine Mutter ein Essen, wie es sein Vater gern hatte, und nahm Esau ihres älteren Sohnes Feierkleider, die sie bei sich im Hause hatte, und zog sie Jakob an, ihrem jüngeren Sohn. Aber die Felle von Böcklein tat sie ihm um die Hände, und wo er glatt war, am Halse. Und so gab sie das Essen mit dem Brot, wie sie es gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob. Und er ging hinein zu seinem Vater und sprach Mein Vater, er antwortete, hier bin ich, wer bist du, mein Sohn? Jakob sprach zu seinem Vater, ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn. Ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Richte dich auf, setze dich und iss von meinem Wildbrett, auf das mich deine Seele segne. Isak aber sprach zu seinem Sohn, Wie hast du so bald gefunden, mein Sohn? Er antwortete, der Herr, dein Gott, bescherte mir es. Da sprach Isaak zu Jakob. Tritt dazu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht. So trat Jakob zu seinem Vater Isaak, und als er ihn betastet hatte, sprach er, Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände. Und er erkannte ihn nicht, denn deine Hände waren behaart wie Esau seines Bruders Hände. Und er segnete ihn und sprach, Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete, Ja, ich bin's. Da sprach er, so bringe mir her, ich will essen vom Wildbrett meines Sohnes, dass ich meine Seele segne. Da brachte es ihm, und er aß, und er trug ihm auch Wein hinein und er trank. Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm Komm her und küsse mich, mein Sohn. Er trat hinzu und küßte ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der Herr gesegnet hat. Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fet der Erde und Korn und Wein die Fülle, Völker sollen dir dienen, und Stämme sollen dir zu Füßen fallen, sei ein Herr über deine Brüder und deiner Mutter Söhne sollen dir zu Füßen fallen. Verflucht sei, wer dir flucht, gesegnet sei, wer dich segnet. Als nun Isak den Segen über Jakob vollendet hatte, und Jakob kaum hinausgegangen war von seinem Vater Isaak, da kam Esau sein Bruder, von seiner Jagd und machte auch ein Essen, und trug's hinein zu seinem Vater und sprach zu ihm Richte dich auf, mein Vater, und iss von dem Wildbrett deines Sohnes, das mich deine Seele segne. Da antwortete ihm Isak sein Vater, Wer bist du? Er sprach: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn. Da entsetzte sich Isaak über die Maßen sehr und sprach: Wer? Wo ist denn der Jäger, der mir gebracht hat, und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und hab ihn gesegnet. Er wird auch gesegnet bleiben. Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut und wurde über die Maßen sehr betrübt, und sprach zu seinem Vater, Segne mich auch, mein Vater. Er aber sprach, Dein Bruder ist gekommen mit List und hat deinen Segen weggenommen. Da sprach er, er heißt mit Recht Jakob, denn er hat mich nun zweimal überlistet. Meine Erstgeburt hat er genommen, und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen. Und er sprach, Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? Isaac antwortete und sprach zu ihm: Ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle deine Brüder habe ich ihn zu Knechten gemacht, mit Korn und Wein hab ich ihn versehen. Was soll ich nun dir noch tun, mein Sohn? Jesu sprach zu seinem Vater Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne mich auch, mein Vater, und er erhob seine Stimme und weinte. Da antwortete Isaak sein Vater, und sprach zu ihm Siehe, du wirst wohnen, fern vom Fett der Erde und fern vom Tau, der vom Himmel kommt. Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, daß du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst.